VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Kritik: Cats & Dogs- Wie Hund und Katz (2001)


Der Beginn von „Cats & Dogs“ ist ziemlich vielversprechend. In einem Crescendo aus aberwitzigen Kettenreaktionen mit den Zutaten durch die Luft geschleuderter, dummer Hund, fliehende Katze und harmlose Hausfrau weist der Film den Weg in Richtung Slapstick. Nach dieser Anfangssequenz ist es damit aber auch schon vorbei, weil „Cats & Dogs“ nicht auf eine einfache Komödie aus ist, sondern statt dessen in einen Agentenplot um den Kampf Hunde gegen Katzen mündet. Es geht darum, welche Tierart die Vorherrschaft hinter den Menschen einnimmt. Das Ergebnis wirkt, als sei niemand außer dem Tiertrainer wirklich inspiriert gewesen.

Kleine Anspielungspixel, zum Beispiel auf „Pearl Harbor“, wenn Ninja-Katzen mit Fallschirmen abspringen um einen entscheidenden Angriff zu starten, oder auf „Matrix“ laufen ins Leere, weil sie wenig ausgearbeitet in keiner Beziehung zur Handlung stehen. Als singuläre Sequenzen bereiten sie vielleicht denjenigen Vergnügen, die die Verweise verstehen, einen Sinn ergeben sie aber nicht. In ähnlicher Weise kurbelt „Cats & Dogs“ routiniert eine Actiongeschichte herunter, die dadurch ihren Reiz gewinnen will, dass Tiere in Szenen zu sehen sind, wo man aus der Filmgeschichte heraus Menschen erwarten würde. Hunde bedienen schwierige technische Apparate, sind cool wie James Bond und erfüllen ihre Mission wie Ethan Hunt in „Mission Impossible“. Das ist selbst für einen durchschnittlichen Film ein bisschen zu wenig, da es zudem an einer richtig rasanten Inszenierung mangelt. Wer etwas Besseres zu tun hat, sollte sich „Cats & Dogs“ nicht ansehen.





Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.