VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Kritik: Digimon- Der Film (2000)


Nach „Pokémon“ kam „Digimon“ – die Serie schlug in den USA sogar das Konkurrenzprodukt – und jetzt gibt es, bis im Sommer dann „Pokémon 3“ unsere Kinder in die Kinos lockt, auch die Spielfilmversion zu den digitalen Monstern zu bestaunen.

Die Digimons sind etwas komplexer als ihre animierten Verwandten, da sie sowohl mit den Menschen sprechen können, als auch sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln, indem sie digitieren. Der Unterschied ist ziemlich bedeutsam, da so durchaus auf einfache Art Problemlösungsstrategien entwickelt werden können. Mit anderen Worten: das süße Viehzeug macht nicht, egal vor welche Schwierigkeit es gestellt wird, immer denselben Unsinn, sondern es kann darauf reagieren. Mit diesem intelligenteren Geschichtenverlauf korrespondiert das Problem, das in „Digimon – Der Film“ zu bewältigen ist. Es geht um das Internet. Auf spielerische Weise warnt der Film vor den Gefahren, die die Infizierung mit Viren im weltweiten Netz auslösen könnte. Neben dieser geschickten Betrachtung unserer heutigen Realität entwickelt „Digimon – Der Film“ eine schöne pädagogische Nebenlinie, indem er die Arbeit im Team als erstrebenswert anpreist.

Über diese Qualitäten hinaus bietet das Zeichentrickabenteuer natürlich auch die gewohnte rasante Action garniert mit knackiger Musik, welche einem die Zeit vertreibt.





Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.