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Kritik: Verrückt / Schön (2001)


Sie möchten mit einem Kinofilm risikolos viel Geld verdienen, aber wissen nicht wie? „verrückt / schön“ liefert das Rezept: Man nehme eine Liebesgeschichte zweier Teenager (Kinopublikum ist hauptsächlich jugendlich!). Diese gehen zur gleichen High School (originell) sind aber ansonsten total verschieden (Konflikte somit vorprogrammiert). Sie ist natürlich weiß, kommt aus reichem Hause und ihr Vater ist Senator. Zwangsläufig verzweifelt sie an derart idealen Verhältnissen. Sie schwänzt die Schule und verfällt den Drogen. Auf der anderen Seite steht dann logischerweise ein junger Mann mit folgenden Eigenschaften : Er ist farbig (Mexikaner, denn die sind bekanntlich leidenschaftlich) und aus einem weit entfernten Vorort. Seine Mutter schuftet sich zu Tode damit er zur High School gehen kann. Weil er arm ist lernt er Tag und Nacht für den Schulabschluss. Nebenbei ist er natürlich auch noch der Star des Footballteams. Nach der Schule will er Marineflieger werden (Ein Offizier und Gentleman)! Diese Karriere ist eigentlich unaufhaltsam, doch dann verliebt er sich und vergisst alle seine Pläne. Das Mädchen beeinflusst den Jungen nun mit ihrer negativen Lebenseinstellung. Er lernt nicht mehr, die Mama wird böse und durch den Rassenunterschied ist ausreichend für Konfliktpotential gesorgt. Weil diese Geschichte überhaupt keine Tiefe hat, übergießt man sie mit cooler Musik und würzt mit einer Prise Sex nach. Zum Ende des Filmes kommt es dann, wie es kommen muss: Der Junge schwänzt die Abschlussprüfung und die Beiden reißen von Zuhause aus. Doch dann wandelt sich das Mädchen zum guten Menschen und gemeinsam kehren sie wieder Heim. Jetzt wird Alles gut. Der Junge kann sogar Pilot werden, obwohl er gar keinen Schulabschluss gemacht hat (solche Nebensächlichkeiten stören das Publikum nicht)! Alle Kinozuschauer sind glücklich und zufrieden! Oder vielleicht doch nicht?




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