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Evolution - Plakat
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© Columbia TriStar

Kritik: Evolution (2001)


"Ghostbusters" meets "Akte X": Ivan Reitmans legendäre Geisterjäger zählen bereits zum cineastischen Kulturgut der 80er-Jahre - nun wird das Ganze recht gekonnt recycelt und zitiert. Einmal Erfolg, immer Erfolg. Ein narrensicheres Konzept. Reitmanns Sci-Fi-Komödie "Evolution" liegt irgendwo zwischen dummdreist und spektakulär, zwischen Klamauk und Ironie. David Duchovny parodiert dabei - ob absichtlich oder vielleicht doch ungewollt, wird nie ganz klar - sein Alien-Jäger-Image aus der Serie "Akte X". Und Julianne Moore, die eine Ärztin spielt, ist von Spezialagentin Sculley auch nicht übermäßig weit entfernt. Weil Reitmans Film, im Gegensatz zu "Akte X", jedoch eine Komödie ist, wurden dem Streifen noch zwei Komiker hinzu gegeben: Orlando Jones ("Helden aus der zweiten Reihe") und Seann William Scott ("American Pie"). Die beiden leisten ganze Arbeit und lassen "Evolution" zum Klamauk mutieren. Anal fixierte Witzchen, Slapstick und ahnsehnliche Spezialeffekte lassen schnell vergessen, dass der auf Breitenwirkung ausgelegte Streifen ursprünglich ein Thriller werden sollte. Im Gegenteil: Ex-Ghostbuster Dan Aykroyd amüsiert in einer kleinen, wunderbaren Nebenrolle. An "Men in Black" oder Tim Burtons "Mars Attacks" kommt "Evolution" jedoch nicht heran - dafür ist diese harmlose Komödie schließlich doch nicht weit genug entwickelt.





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