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Kritik: Viktor Vogel- Commercial Man (2001)


Die Werbebranche ist ein leichtes Opfer für eine satirische Komödie. Mit ihren stumpfsinnigen Kampagnen, die im besten Fall ganz knapp mit der Bild-Zeitung in den fairen Kampf um die geringste Volksverdummung eintreten können, gehört sie zum plattesten, was die Kulturgeschichte zu bieten hat. Insofern stellt sich die Frage, ob es nun wirklich eine Großtat ist, dass „Viktor Vogel – Commercial Man“ einige wenige Seitenhiebe auf das Treiben der Werbeagenturen parat hat, wenn er die Kampagnen als völlige Zufallsprodukte zeigt. Darüber hinaus nistet sich der Film in gepflegten Komödiengefilden ein. Es gibt keine bahnbrechenden Wendungen, keinen wirklichen Versuch, subversiv zu sein, einige Sequenzen, die einen zum Lachen bringen und zwei grundsolide Schauspieler.

Alexander Scheer kaspert sich in der Rolle des Viktor Vogel als Berufshektiker durch das Geschehen, dass es für solche Leute, die das mögen, die helle Freude ist. Dem ein oder anderen wird das aber sicher schon nach fünf Minuten derart auf den Geist gehen, dass der Wunsch nach dem nächsten Waffenladen hochsteigt. Götz George liefert eine gewohnt anständige Vorstellung ab, durch die er einen großen Teil des Films trägt. Ansonsten ist man als Zuschauer in diesem Film sicher richtig aufgehoben, wenn man einen Film sehen möchte, der über seine Lauflänge nicht langweilig wird, da er einige Lacher zu bieten hat, aber nicht weiter in Erinnerung bleibt.<





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