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Lost Killers - Misel Maticevic, Franca Kastein...lvesa
Lost Killers - Misel Maticevic, Franca Kastein Ferreira Alvesa
© Advanced

Kritik: Lost Killers (2000)


Hässlichkeit ist der Motor dieser lakonischen Komödie über Randexistenzen. Vier verlorene Figuren, Ausländer am Rande der Menschenwürde, bilden das tragikomische Quartett, um das Regisseur Dito Tsintsadze mit der Handkamera kreist. Das Ergebnis sieht authentisch aus und will skurril sein, maßt sich damit aber Geltung an, die weder der minimale Plot noch die geistlose Aussage einlösen können. Verlogener, unwichtiger und abstoßender hätte dieser Film einfach nicht werden können. Wer gerne über eine Nutte mit verfaulten Zähnen lacht, die ihre Freier durch ein Loch bedient, bitte sehr. Ich finde es widerlich und so verzweifelt, wie das gesamte Werk. Hier stimmt einfach nichts: weder Rhythmus, noch Timing, keine einzige Figur, nicht ein ansprechendes Bild, die Regie weilt im Dauerschlaf. Den Abschaum, dessen Hilflosigkeit Mitleid erregen soll, methodisch als anspruchsvolle Betrachtung eines multikulturellen Mannheims zu etablieren, scheitert an der eigenen Unfähigkeit auch nur eine Szene so zu inszenieren, dass sie in irgendeiner Form gelungen ist. Es ist nicht tragisch, erst recht nicht lustig und nie interessant, sondern nur miserabel. Das ist prätenziöses Asylanten-Kino, dass seine eigene Unfähigkeit als originelle Sichtweise verkauft.





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