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Bad Company - Die Welt ist in guten Händen
Bad Company - Die Welt ist in guten Händen

Kritik: Bad Company - Die Welt ist in guten Händen (2001)


Chris Rock spielt in "Bad Company" zum Glück nicht den schwarzen Clown, der zum Amüsement der Massen seine klischeebeladene Show abzieht. Rock verkörpert einen Buchmacher, welcher seine Geschäfte über Handy beim Schachspielen im Park absolviert. Bei einer CIA-Operation in Prag wurde sein Zwillingsbruder, dessen Existenz ihm unbekannt war, von einer rivalisierenden Bande erschossen. Das weiß aber der Verkäufer einer Atombombe, um die es bei dem Einsatz ging, nicht. Folglich rekrutiert der Geheimdienst den Buchmacher, damit der nach einer Ausbildung von neun Tagen in die Rolle seines Zwillingsbruder schlüpft. Nach einigen Eignungstests soll die Operation in Prag beendet werden. Problematisch sind nur die großen Unterschiede der Beiden. Während der erschossene Agent gerne Jazz oder klassische Musik hörte und auch sonst einen weltmännischen Eindruck vermittelte, liebt sein Bruder Rap und weist den Charme der Straße auf. Den Weg dahin hat Joel Schumacher mit einer Gelassenheit inszeniert, welche sich kaum Gedanken darum macht, die Geschichte schnell voranzutreiben. Komödiantisch nette Nummern über die Probleme, in eine andere Persönlichkeit zu schlüpfen, wechseln sich mit Gesprächen zwischen dem Leiter des Einsatzes und dem erfahrenen Agenten Gaylord Oakes ab, in denen leichtfertig über das Schicksal des Neuagenten verhandelt wird. Anthony Hopkins verkörpert Oakes als alten Haudegen, der noch Menschlichkeit in sich trägt, die dem Einsatzleiter fehlt. Da sich aber kein tieferes Verhältnis zwischen den Figuren entwickelt, bleiben die angerissenen Themen Teile eines etwas synthetischen Konzepts. Weil auch die Action-Sequenzen wirken, als hätte es keinerlei Choreographie gegeben, ist Chris Rock das Sehenswerteste von "Bad Company".





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