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Plakat - Ich bin Sam
Plakat - Ich bin Sam
© Warner Bros.

Kritik: Ich bin Sam (2001)


Können Filme etwas verändern? Das Leben, das Miteinander der Menschen oder einfach nur einen Moment? "Ich bin Sam" vermag es. Der Film schlägt eine Brücke des Verständnisses und baut Vorurteile und Hemmungen ab. Behinderte zählen in vielen Köpfen immer noch zu einer Randgruppe von Menschen, die einfach nur anders sind. Der Film thematisiert die Behinderung und damit verbundene Probleme, ohne sie als ein Fremdkörper einer ansonsten intakten Umwelt zu vermitteln. Man wünscht der leidgeprüften Titelfigur, dass er seine Tochter zurückgewinnt - beflügelt von der Message, die schon die Beatles predigten: "All you need is Love". Der komplette Soundtrack besteht aus den zeitlos schönen Kompositionen der Pilzköpfe, neu aufgenommen von Interpreten wie Nick Cave, Sheryl Crow und Rufus Wainright. Ein stimmungsvolle Neuauflage, nicht nur für Fans. Und noch ein Wort zum Hauptakteur: Die ergreifende Geschichte von "Ich bin Sam" funktioniert nicht zuletzt, weil Sean Penn endlich einmal wieder vor die Kamera getreten ist. Ein rares Vergnügen, denn Penn zählt ohne Zweifel zu den begnadetsten Schauspielern seiner Zeit. Die dritte Oscarnominierung war der Lohn seiner Arbeit.




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