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Kritik: About a Boy (2001)


Dieser Film wird ein Erfolg. Nicht unbedingt, weil das Buch von Nick Hornby stammt. Nicht unbedingt, weil Hugh Grant den Herzensbrecher gibt. Und nicht unbedingt, weil „Fever Pitch“ und „High Fidelity“ auch Erfolge waren. Sondern einfach deshalb, weil dieser Film sehr gut gemacht ist, weil das Buch hervorragend adaptiert wurde, weil Nicholas Hoult als der kleine Marcus in seiner ersten Hauptrolle wirklich überzeugen kann, weil die Music von Badly Drawn Boy stammt und weil Paul und Chris Weitz nach „Antz“, „American Pie“, „Shanghai Noon“ und „Familie Klumps und der verrückte Professor“ tatsächlich etwas Ernstzunehmendes hingekriegt haben. Und weil Hugh Grant auf wunderbare selbstironische Art den leicht alternden, aber sich krampfhaft juvenil gebenden Herzensbrecher mimt, und sich damit endgültig in die Herzen aller weiblichen Zuschauer spielen dürfte, falls er nicht schon längst drin ist.

„About a Boy“ ist witzig, ist rührend, dramaturgisch in Momenten vielleicht nicht ganz überzeugend (denn die Schere zwischen Komik und echter, ernstzunehmender Tragik wird hier etwas zu weit aufgerissen) und filmstilistisch auch nicht immer auf dem Punkt. Aber: Dennoch rund. Und: Schön. Und (noch mal): Witzig. Auch wenn Sie vielleicht nicht - so wie ich - mitten in der Zielgruppe sind: Einen vergnüglichen und teilweise auch anrührenden Abend werden auch Sie haben! Versprochen!

Kurz noch: Wir sind gespannt auf „How to Be Good“, was der Rechnung nach ungefähr in zweieinhalb Jahren auf der Leinwand landen dürfte - und es schwer haben wird. Weil, wie gesagt: „About a Boy“ wird - und das zu Recht - ein Erfolg und dürfte die Messlatte für alle weiteren Hornby-Verfilmungen ein bisschen in die Höhe schrauben.





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