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Vergiss Mein Nicht!  2004, Focus Features
Vergiss Mein Nicht! 2004, Focus Features

Kritik: Vergiss Mein Nicht! (2004)


Dieses WERK gehört eindeutig in die Kategorie der "Strange Movies". Man schaut ihn an, verliert bei Unaufmerksamkeit irgendwann den Faden, denkt nach einiger Zeit, man habe alles wieder durchschaut, um dann am Ende des Filmes mit geöffneter Kinnlade dazusitzen und sich zum Filmgenuss mit einem "Hääähh?" zu äußern. Er ist fantastisch, jedoch nichts für Menschen, die beim Rezipieren nicht gerne denken, sondern sich einfach nur berieseln lassen wollen. Er führt den Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes aufs Glatteis, lässt es unter seinen Füssen gefährlich Knirschen und zieht die Unwissenheit und Unsicherheit dermassen in die Länge, dass man sich überlegen muss, ob man flüchtet oder wartet ob das Eis einen tragen kann. Jim Carrey spielt hier eine für ihn sehr ungewöhnliche Rolle. Er ist nicht der alberne Clown, der Grimassen bis zur Unkenntlichkeit zieht, sondern überzeugt durch seine Charakterdarstellung und auch Kate Winslet sieht der Zuschauer von einer ganz neuen Seite. Kein Schiff, kein Glamour...das Gegenteil ist der Fall: häufig Handkamera, die dem Film etwas trashiges verleiht, gleichzeitig aber viel Nähe zu den Protagonisten zulässt und den Streifen realer wirken lässt. Wem es also nicht fremd ist, sich einen Film mindestens 2mal anzusehen, wird hier seine wahre Freude haben!!!





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