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Captain Barbossa (Geoffrey Rush), Elizabeth Swan...erved.
Captain Barbossa (Geoffrey Rush), Elizabeth Swan (KEIRA KNIGHTLEY), und Captain Jack Sparrow (Johnny Depp)Photographer: Peter Mountain Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Kritik: Pirates of the Caribbean 3: Am Ende der Welt (2007)


Piraten!

Zum dritten und letzten (?) Mal heißt es nun: "Leinen los und hisst die Segel!" Mit wilden Keilereien, mächtigen Seeschlachten und gefährlichen Feuerwerken lässt Regisseur Gore Verbinski es (dank freundlicher finanzieller Unterstützung von Produzent Jerry Bruckheimer) noch einmal richtig krachen:

Am Ende von "Dead Man's Chest", dem 2. Teil der Trilogie, wurde Captain Jack Sparrow Opfer einer gefräßigen Riesenkrake. Nun tun sich Captain Barbossa, Will Turner und Elizabeth Swann zu einer wenig lustigen Reisegruppe zusammen, um Sparrow aus dem Reich der Toten und Verfluchten zurück zu holen. Auf den gefährlichen Segeltörn ans Ende der Welt, oder genauer gesagt, über das Ende der Welt hinaus und wieder zurück, machen sich die drei natürlich nicht aus reiner Gutmütigkeit, sondern weil Sparrow dringend benötigt wird um die kurz vor der Ausrottung durch die East India Company unter Führung des Unsympaths Lord Cutler Beckett stehende Piratenzunft zu retten. Außerdem verfolgt natürlich jeder der Reisenden auch noch seinen eigenen, ganz persönlichen Plan.

Im vergangenen Jahr erreichte Teil 2 der Piraten-Saga trotz der etwas verwirrenden Story mit weltweiten Einnahmen von über einer Milliarde US-Dollar das dritthöchste Einspielergebnis aller Zeiten. Und obwohl bisher alle Beteiligten standhaft beteuern, dass es sich um den letzten Teil handelt, sind Zweifel angebracht. Das nicht komplett glückliche Ende bietet durchaus einige Anknüpfungspunkte und zumindest Produzent Jerry Bruckheimer schließt eine Fortsetzung nicht aus. Zwar versicherte er, dass es sich um den letzten Teil der Trilogie handelt (was bei einem 3. Teil in gewisser Weise logisch ist), gleichzeitig erklärte er jedoch, dass man über eine Fortsetzung erst nach dem Kinostart nachdenken werde. Sollte das Geld also wieder so munter sprudeln wie im vergangenen Jahr, ist nicht auszuschließen, dass es eine weitere Fortsetzung geben wird. Und weit und breit ist eigentlich kein ernsthafter Grund dafür in Sicht anzunehmen, dass Teil 3 das Einspielergebnis seines Vorgängerfilms nicht noch toppen könnte.

Die Story bietet in bewährter Manier Abenteuer, Spannung, Komik, Romantik, abgerundet mit einem kleinen Schuss Tragik, ist dabei aber (etwas) geradliniger als die vorangegangene, so dass sie auch jenen, die die ersten beiden Teile nicht gesehen haben, keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten sollte. Die Special-Effects sind nicht nur massig vorhanden, sondern durchaus zum Teil auch sehenswert und der Soundtrack von Hans Zimmer erweist sich einmal mehr als fast schon bösartiger Ohrwurm. Selbst die Schauspieler scheinen plötzlich den Spaß an dem Spektakel-Spiel, der Teil 1 so auszeichnete und in Teil 2 dann etwas verloren gegangen war, wieder gefunden zu haben – was angesichts der Tatsache, dass die Teile 2 und 3 bekanntermaßen aus Budgetgründen im direkten Anschluss aneinander gedreht wurden, schon ein wenig seltsam ist und entsprechend nicht wirklich zu erwarten war.

Natürlich – wer Tiefsinn sucht ist hier komplett verkehrt. Für alle anderen bietet der Abschlussfilm der (ersten ?) "Fluch der Karibik"-Trilogie, verpackt in 168 Minuten Laufzeit, alles für einen unterhaltsamen Kinoabend – Popcorn-Kino vom Feinsten.




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