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Roberto Devereux
Roberto Devereux
© Bildrechte Unitel / Dt. Grammophon

Roberto Devereux (2005)

Oper/E-Musik: Liebe, Lust und Todesurteil am englischen Königshof - das ist der Mix für große, italienische OperUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Donizettis Historiendrama über Robert Devereux, den zweiten Grafen von Essex und Liebhaber der Königin Elisabeth I., ist nach seiner erfolgreichen Uraufführung nur selten gespielt worden: zu anspruchsvoll stellte sich die weibliche Hauptrolle dar. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die "Prima Donna Assoluta" Edita Gruberova dieser Herausforderung stellte. Die Bayerische Staatsoper ließ daher 2001 verlauten: „Entweder ein Opernhaus kann die Gruberova engagieren - oder es spielt dieses Werk nicht.“ Und feierte mit der Inszenierung von Christoph Loy und dem von Friedrich Haider geleiteten
hauseigenen Chor und Orchester einen Triumph.

Donizettis letztes „englisches“ Historiendrama, 1837 für das Teatro San Carlo in Neapel
komponiert und am 29. Oktober desselben Jahres höchst erfolgreich uraufgeführt, trägt als einziges den Namen des männlichen Protagonisten im Titel.
Dies sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch hier wie in den Vorgängerwerken Anna Bolena (1830) und Maria Stuarda (1835) die primadonna assoluta im Mittelpunkt von Handlung und Interesse steht.
Es ist Elisabeth I., nicht nur die faszinierendste Gestalt der englischen Geschichte, sondern auch eine der zentralen Figuren der italienischen tragischen Oper in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Konstellation der vier Protagonisten und ihrer Stimmfächer kann als paradigmatisch für die italienische Oper von den serie Rossinis bis hin zum mittleren Verdi gelten: Elisabetta (Sopran) und Roberto (Tenor) als tragisches, schicksalsgetriebenes Liebespaar, Sara (Mezzosopran) als zurückgestoßene Nebenbuhlerin, ihr herzoglicher Gemahl Nottingham (Bariton) der Stimmlage entsprechend als handlungsstiftender „Bösewicht“.

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Land: Deutschland
Jahr: 2005
Genre: Oper
Länge: 121 Minuten
Kinostart: 02.09.2007
Regie: Inszenierung: Christoph Loy, Friedrich Haider, Bildregie: Brian Large
Darsteller: Albert Schagidullin, Edita Gruberova, Roberto Aronica
Verleih: Salzgeber & Co




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