VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Die Croods - Hauptplakat
Die Croods - Hauptplakat
© Twentieth Century Fox

Kritik: Die Croods (2012)


eit "Madagaskar" und "Ice Age" scheint die Story über eine Wanderung schrulliger Gestalten mit Witz und Abenteuer eine Erfolgsgarantie für Animationsfilme zu sein. So setzt nun auch "Die Croods" auf dieses Erfolgrezept: Eine Familie von Höhlenmenschen ist durch tektonische Veränderungen der Erde gezwungen, ihr altes Leben in der Höhle aufzugeben und sich den neuen Bedingungen anzupassen. Jedoch ist alles Neue für das Familienoberhaupt Grug gleichbedeutend mit Tod ("Angst ist gut, Veränderung ist schlecht"). Ganz im Gegensatz zu seiner Tochter Eep, die die Nase voll hat von dem langweiligen Leben. Mit Hilfe des progressiven Nomaden Guy machen sie sich auf den abenteuerlichen Weg in eine Art "gelobtes Land". Dabei entdecken sie viele neue Dinge, wie Schuhe, Witze und eine Art frühzeitliches Mobiltelefon.
Auf ihrer Reise verändert sich auch das Familiengefüge. Der Vater verliert zunehmend an Autorität, da er den neuen Umständen mit alten, aber nicht mehr zeitgemäßen, Mitteln zu begegnen sucht. Der smarte Guy dagegen symbolisiert den "neuen Menschen", der durch Intelligenz und Anpassungsfähigkeit das Vorankommen sichert. Dass Eep sich zu ihm hingezogen fühlt und er sich auch zu ihr ist da natürlich obligatorisch genrebedingt. Ansonsten bietet der Film rasante Jagd- und Verfolgungsszenen und eine Menge witziger Momente. Die 3D Umsetzung ist, wie erwartet werden konnte, sehr eindrucksvoll. Hier zeigt sich, dass die 3D-Technik bei Animationsfilmen ihre ganze Bandbreite entfalten kann.

Fazit: Mit vielen Gags und lustigen Fantasiegeschöpfen ist "Die Croods" ein Spaß für die ganze Familie.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.