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Movie 43 - Hauptplakat
Movie 43 - Hauptplakat
© Constantin Film

Kritik: Movie 43 (2010)


Sperrfristen für Kritiken sagen ja eigentlich schon alles. Wenn Stars wie Richard Gere sich dringend von ihrer Teilnahme bei einem Projekt zurückziehen wollen, fragt man sich allerdings Folgendes: Hat irgendjemand, der in irgendeiner Form
das komplette Drehbuch gelesen hat, danach noch freiwillig die Arbeit an diesem Film aufgenommen?

Movie 43 ist ein Möchtegern-Schocker, der sich allein durch Auftritte von Kate Winslet, Naomi Watts, Uma Thurman und weiteren Stars etwas Mehrwert andichtet. Leider sieht man selten so hochkarätige Stars dermaßen billig daherkommen – billig im Sinne von iieeh, nicht shabby chique. Wer Hollywoodstars widerwärtige Dinge tun sehen will, kommt auf seine Kosten. Für alle anderen: Bloß nicht! Zumindest nicht auf nüchternen Magen. Denn Preteen-Humor wird in diesem Film platter ausgewalzt, als es die Alibi-Sketche auch nur entfernt hergeben. Ein paar lustige Ideen reiten die jeweiligen Regisseure schon nach wenigen Sekunden zu Tode…

Ansonsten zeigt sich trotz der ‚Huch, wie können wir jetzt noch schocken‘-Attitüde der Filmemacher schnell deren Alter: Ironie per se war vielleicht in den 90ern noch en vogue. Dumpfer, selbstzufriedener Zynismus noch nie.





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