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Ich bin Nummer 4
Ich bin Nummer 4
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kritik: Ich bin Nummer 4 (2011)


Bloß nicht auffallen! Diesen Rat hat der Wächter Henri (Timothy Olyphant) seinem Schützling John Smith (Alex Pettyfer) mit auf den Weg in die Schule gegeben. Denn das Duo musste gerade erst fluchtartig sein Strandhaus verlassen, um nicht in die Fängen der Mogadorianer zu fallen, die die Herrschaft auf Johns Heimatplaneten Lorien übernommen haben. Allerdings ist es für John nicht leicht, sich unauffällig zu verhalten. Zum einen kann er Ungerechtigkeiten nur schwer ertragen und zum anderen machen sich seine Superkräfte langsam bemerkbar. Denn John ist einer von neun Aliens, denen die Flucht von Lorien gelang. Sie leben an unterschiedlichen Orten, da die Mogadorians sie der Reihe nach vernichten wollen. Die ersten drei Aliens haben sie bereits ermordet – und John ist die Nummer vier!

Nach einem spektakulären Anfang, der erst Spezialeffekte und dann Surferkulisse mit Action paart, erzählt Regisseur D. J. Caruso im Mittelteil vor allem eine Teenie-Geschichte. Denn John ist auch ein junger Mann, der Kontakt zu Gleichaltrigen sucht. In der Schule in seiner neuen Heimatstadt Ohio lernt er den Außenseiter Sam und die hübsche Hobbyfotografin Sarah (Dianna Agron) kennen. Und es kommt, wie es kommen muss: Während sich die Mogadorianer John immer weiter annähern, verliebt er sich in Sarah, findet in Sam seinen besten Freund und legt sich mit dem Schulbösewicht Mark an, der zufällig auch Sarahs Ex-Freund ist. Hier werden die typischen Zutaten einer Teenie-Science-Fiction-Romanze solide vermischt – und da Michael Bay der Produzent ist, wird hauptsächlich am Anfang und zum Ende des Films alles mit eindrucksvollen Spezialeffekten gewürzt. Dadurch wird "Ich bin Nummer Vier" zu solidem Popcorn-Kino, das sich vornehmlich an ein Publikum unter 20 Jahren richtet. Die Optik ist zeitgemäß, die Bilder sind mit eingängigen Popsongs untermalt und die Hauptdarsteller sind hübsch anzusehen. Außerdem bietet die Geschichte einiges Fortsetzungspotential, dafür sorgen schon die Geschichte von Sams verschwundenem Vater und die Andeutung, dass sich die noch lebenden Aliens zusammentun müssen, um ihren Planeten zu retten. Für Nachschub wäre also gesorgt.

Fazit: Ein unterhaltsamer Popcorn-Streifen, der mit Spezialeffekten und einer konventionellen Handlung für oberflächliche Kurzweil sorgt.





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