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Shadow Dancer
Shadow Dancer
© Fugu Filmverleih

Kritik: Shadow Dancer (2012)


Gut gemeint, aber belanglos: Shadow Dancer hat seine Momente. Dennoch überzeugt der Film nicht. Dabei könnte es so spannend sein: Belfast, frühe 90er. Colette McVeigh, junge Mutter, deren Familie tief mit der IRA verwickelt ist, lässt sich vom britischen Geheimdienst anwerben, um ihren Sohn zu schützen. Diese Prämisse, nach dem gleichnamigen Roman von Tom Brady - der auch das Drehbuch schrieb - wird vom Regisseur James Marsh leider völlig verschenkt. Andrea Riseborough und Clive Owen halten sich zwar wacker, können aber letztendlich weder die künstlichen Dialoge, noch die uninspirierte Regie wieder wettmachen. Owens Charakter besitzt keinen Charakter. Riseborough bemüht sich sichtlich - und das ist ein grundlegendes Problem des Films. Die Schauspieler agieren, offensichtlich. Daher funktioniert der Film vorne und hinten nicht. Selbst für eine Doku reicht es nicht... Schade, das Material ist da. Die Schauspieler beherrschen ihr Handwerk. Dennoch kommt kein Film zustande: Alles fühlt sich zu unecht an.
Fazit: Wenig spannender Thriller mit arg konstruierten Wendungen. Künstliches Gemenge, von weitem vorhersehbar.





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