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One Direction: This is us (3D) - Hauptplakat
One Direction: This is us (3D) - Hauptplakat
© Sony Pictures

Kritik: One Direction: This is us (3D) (2013)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

"One Direction: This is us" ist bereits die zweite Dokumentation über Niall Horan, Zayn Malik, Louis Tomlinson, Harry Styles und Liam Payne, besser bekannt als One Direction oder kurz 1D. Die Jungs nahmen 2010 an der Casting-Show "The X-Factor" teil, erreichten als Quintett am Ende aber nur den dritten Platz bei der Talentshow. Dennoch nahm sich Über-Produzent Simon Cowell der Band an und versprach damals, die Band zu seiner globalen Priorität zu machen. Und der Erfolg kam: Schon die erste Single, "What makes you beautiful" zündete und schoss auf im Herbst 2011 auf den Spitzenplatz der britischen Single-Charts. In den darauffolgenden Monaten und Jahren folgte Hit auf Hit ("Little things", "Gotta be you", "Kiss you" etc.) und bis heute hat die Band an die 30 Millionen Platten weltweit verkauft. Nach "The only way is up" ist "This is us" schon der zweite Film über die Band. Der Film entstand während der Welt-Tournee der fünf Jungs 2012/2013 und beinhaltet Ausschnitte und Szenen aus 120 (!) Konzerten.
"One Direction: This is us" ist jedem Fall ein Film für die Fans, denen hier eine Mischung aus fulminanten, mitreißenden Konzert-Aufnahmen und "Behind the scenes"-Material geboten wird. Die Aufnahmen von den Bühnenauftritten der Band sind dabei mit Abstand die große Stärke des Films. Mal mit Weitwinkel-Einstellung, mal mit Großaufnahmen der einzelnen Band-Mitglieder, liefert der Film in seinen besten Momenten ein Sammelsurium an energiegeladenen Momenten und Ausschnitten jener Monster-Tournee, die Hunderttausende Fans auf der ganzen Welt zu Begeisterungsstürmen hinriss und nachhaltig verdeutlichte, welche Bedeutung die Band mittlerweile auf der Welt inne hat. Dazu kommen brillante Bühnenkulissen und Settings sowie alles überstrahlende Licht- und visuelle Effekte, die in 3D besonders gut zur Geltung kommen und dem Zuschauer den Eindruck vermitteln, mittendrin im Geschehen dabei zu sein. Hier liefert die 3D-Konvertierung echten Mehrwert und macht in jedem Fall Sinn.
Daneben bietet der Film die gewohnte Mischung aus Gesprächen mit Freunden, Fans und Familienmitgliedern, Interviews mit den Bandmitgliedern selbst und "Behind the scenes"-Material, das zeigt, wie die Band mit ihren Fans umgeht und den harten Alltag aus Tourstress und Proben bewältigt. Hier bietet "This is us" jedoch leider nicht viel Neues, die Aneinanderreihung der einzelnen Musik-Doku-Elemente wirkt ein wenig beliebig und unterscheidet sich kaum von den oben bereits genannten Filmen über andere Teenie-Stars. Tiefere Einsichten in die Gefühlswelt der Mitglieder bleibt "This is us" daher leider schuldig. Insofern eignet sich der Film in erster Linie für die Fans der Band.

Fazit: Ein Film für die Fans – Starke Konzert-Aufnahmen und die imposante Bühnenshow täuschen nicht darüber hinweg, dass der Rest des Film dem altbekannten Aufbau gängiger Musik-Dokus entspricht. (Bewertung: 3 Sterne)





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