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Kritik: Tracers (2014)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

Nach dem Finale der "Twilight"-Saga müssen die drei durch die Vampir-Romanze berühmt gewordenen Jungstars nun zeigen, dass sie sich auch außerhalb der erfolgreichen Franchise behaupten können. Während Kristen Stewart und Robert Pattinson einerseits mit ihrem Privatleben für Schlagzeilen sorgen, gelingt es beiden Schauspielern mit Rollen sowohl in Mainstream-Produktionen wie auch in Indie-Filmen zu überzeugen. Um Taylor Lautner hingegen ist es vergleichsweise still geworden, lediglich im Action-Thriller "Atemlos – Gefährliche Wahrheit" (2011) war der Ex-Werwolf noch in einer Hauptrolle zu bewundern.

Mit "Tracers" ist Lautner nun in einem recht ähnlichen Streifen zu sehen, auch hier gibt er einen romantischen Actiohelden, der sich durch mittelmäßige Genreware schlägt. Der junge Schauspieler macht seinen Job dabei durchaus gut, er ist dank antrainierter Muskelmasse nicht nur körperlich präsent, sondern verleiht seiner im Grunde recht flachen Figur auch ein wenig Tiefgang. Ebenso können die Stunts überzeugen, die statt auf CGI mehr auf gutes Timing und gekonnte Choreografien setzen. Vor allem zu Beginn schaffen es die ausgefeilten Parkours-Szenen immer wieder mitzureißen sowie zu faszinieren.

Leider hat der von Daniel Benmayor inszenierte Actionfilm so einige Längen und erfüllt allzu schematisch und pflichtbewusst Genrestandards. So ist "Tracers" nicht nur vollkommen vorhersehbar, sondern nach dem Anschauen auch schnell wieder vergessen. Ein wenig mehr Ecken und Kanten wären hier wünschenswert gewesen, auf einen Film der dem Potenzial des Stars gerecht wird, müssen Lautner-Fans wohl weiterhin noch warten.

Fazit: Taylor Lautner zeigt eine solide Leistung als romantischer Actionheld in einem Film, der ebenso vorhersehbar wie schnell vergessen ist.





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