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Die Bestimmung - Allegiant (Teil 1)
Die Bestimmung - Allegiant (Teil 1)
© Concorde

Kritik: Die Bestimmung - Allegiant (Teil 1) (2016)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

Der Markt für Teenager-Dystopien scheint immer noch nicht gesättigt zu sein, anders lässt sich der Erfolg der eher mittelprächtigen Reihe "Die Bestimmung" nach den Romanen von Veronica Roth kaum erklären. Nach dem soliden ersten Teil "Divergent", schwächelte das Sequel "Insurgent" bereits deutlich und mit dem dritten Teil "Allegiant" nimmt der Abwärtstrend noch weiter zu.

Wie schon beim zweiten Teil hat auch hier wieder der deutsche Filmemacher Robert Schwentke ("Flightplan – Ohne jede Spur", 2005) die Regie übernommen und weiß immerhin mit einigen rasant inszenierten Actionsequenzen zu unterhalten, ohne dabei aber an die Klasse der recht ähnlichen "Maze-Runner"-Filme anknüpfen zu können. Auch in Sachen Look muss sich Schwentkes Abenteuer der Konkurrenz geschlagen geben, denn trotz des gelungenen Designs des Zukunfts-Chicagos, wirken manche Effekte doch arg steril und rauben der dystopischen Welt einiges von ihrem Reiz.

Das größte Manko an "Allegiant" sind allerdings der vorhersehbare Plot und die durchweg langweiligen Figuren. Bekannte Stars wie Naomi Watts und Jeff Daniels werden geradezu verschenkt, während die eigentlich überzeugende Shailene Woodley, vom flachen Drehbuch zu nichts anderem animiert wird als bedeutungsschwanger in die Welt zu blicken. Knallharte Fans der Buchvorlage werden darüber wohl hinwegsehen können, alle anderen dürften mit "Maze Runner" oder "Die Tribute von Panem" jedoch weit mehr Spaß haben.

Fazit: Nach einem durchaus soliden Einstieg kommen die "Die-Bestimmung"-Filme mit dem dritten Teil nun an ihren vorläufigen Tiefpunkt. Ein vorhersehbarer Plot, langweilige Figuren sowie sterile Effekte machen "Allegiant" zu austauschbarer Fließbandware, die lediglich noch überzeugten Fans der Buchvorlage gefallen dürfte.





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