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Central Intelligence
Central Intelligence
© Universal Pictures

Kritik: Central Intelligence (2016)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Dass Kevin Hart mit seiner nervösen Energie sogar recht lahme Buddy-Movies zum Laufen bringen kann, hat der Komiker mit den "Ride-Along"-Filmen bereits eindrucksvoll bewiesen. In "Central Intelligence" steht Hart nun Dwayne Johnson zur Seite – und allein schon optisch erweisen sich die beiden Schauspieler als gelungene Besetzung für ein ungleiches Paar. Der Hüne Johnson und der kleine Hart ergänzen sich allerdings auch sonst gut und bilden das Herzstück dieser überdrehten und manchmal etwas albernen Actionkomödie.

Die Chemie stimmt dabei nicht nur in den komischen Szenen, sondern ebenso in nachdenklicheren Momenten. Und von diesen bietet "Central Intelligence" im Vergleich mit anderen Genrevertretern dann erstaunlich viele: Denn trotz aller Gags und ironischen Witzeleien erzählt der Regisseur und Drehbuchautor Rawson Marshall Thurber ("Wir sind die Millers", 2013) im Grunde doch von ernsten Themen wie Mobbing und Selbstfindung. Die Moral des Films ist dabei zwar simpel und mitunter allzu pathetisch in Szene gesetzt, erdet den abgehobenen Krimiplot jedoch auf angenehme Weise in alltäglichen Erfahrungen.

Unterstützt werden Hart und Johnson von namhaften Nebendarstellern wie Amy Ryan, Aaron Paul sowie Thomas Kretschmann. Hier sticht zwar niemand durch eine besondere Leistung heraus, aber ebenso wenig fällt jemand negativ auf. Als gleichfalls solide erweist sich die Inszenierung, die temporeich ist, aber keine wirklich starken Akzente zu setzen weiß. Die Show gehört also ganz den beiden Hauptdarstellern und wer an diesen Gefallen findet, wird auch an dem alles in allem bloß durchschnittlichen "Central Intelligence" seine Freude finden.

Fazit: "Central Intelligence" ist eine typische Actionkomödie um ein ungleiches Gespann, die kaum eigene Akzente zu setzen weiß. Sehenswert wird der Film allerdings durch die beiden Hauptdarsteller sowie die nachdenklichen Momente, die das überdrehte Krimi-Spektakel erden können und ernsthaftere Themen anklingen lassen.




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