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Kritik: Match Me! (2014)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Viele Menschen sind es leid endlos oft in Bars, Diskotheken und auf Partys zu gehen, um dort eventuell irgendwann einen Menschen zu finden, der zu ihnen passt. Immer mehr Liebeswillige setzen deshalb auf Partnerschafts-Portale im Internet. Diese bieten eine weit größere Auswahl an potentiellen Partnern, als die nächste Eckkneipe. Zudem arbeiten viele mit geheimnisvollen Algorithmen, die der Liebe mit quasi wissenschaftlicher Präzision auf die Sprünge helfen sollen. Wem das zu wenig romantisch erscheint, für den eröffnen die Match-Making-Agenturen einen dritten Weg: Sie verknüpfen das gezielte Zusammenführen von Personen, mit der eher unverbindlichen persönlichen Begegnung, wie Mann und Frau sie in alten Offline-Zeiten kannten. Die in "Match Me!" gezeigten Resultate, lassen jedoch daran zweifeln, dass dies der neue Königsweg zum Glück ist.

So zeigt sich Johanna schnell enttäuscht davon, dass ihre Reise nach Irland in einem schnöden Zusammentreffen von Männlein und Weiblein in einem Pub gipfelt. Dafür lernt sie später auf ganz klassische Weise einen Bekannten bei einem gemeinsamen Klubbesuch in München näher kennen. Sarah gibt dahingegen ihre gesamte Verantwortung komplett an ihre Yoga-Lehrer ab. Wenn sie sich mit dem ihr zugeführten Jonas gut versteht, zeigt dies ihr zufolge die tiefe spirituelle Basis, welche sie beide verbindet und wenn es mal wieder gar nicht läuft, erkennt Sarah darin die große gemeinsame Aufgabe, die oft gerade sehr unterschiedliche Seelen zusammenführe. Sehr sympathisch sind die lustigen Match-Maker aus Finnland, ein Pärchen in Matrosen-Look, das sich selbst auf spielerische Weise kennengelernt hat. Gleich mit mehreren Frauen trifft sich Sampsa über diesen Service. Dabei hatte der junge Finne, mit dem gezwirfelten Bärtchen allerdings bereits zuvor kein Problem damit eine Frau kennenzulernen...

Fazit: "Match Me!" bietet eine recht kurzweiligen Einblick in das Wirken verschiedener Match-Making Dienste. Dieser lässt allerdings eher daran zweifeln, dass diese der optimale Weg darstellen, um einen Partner fürs Leben zu finden.





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