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Code of Survival
Code of Survival
© Pandora Film

Kritik: Code of Survival (2017)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Der Dokumentarfilmer Betram Verhaag hat einen langen Atem und eine klare Mission: sein Publikum vor den Gefahren der Gentechnik warnen und von den Vorteilen der nachhaltigen ökologischen Landwirtschaft überzeugen. "Code of Survival" ist bereits Verhaags zehnter Film, der sich diesem Themenkomplex widmet. Und der Regisseur macht gleich zu Beginn als Stimme aus dem Off keinen Hehl daraus, auf welcher Seite er steht.

Dementsprechend kontrastierend und verkürzt stellt "Code of Survival" die unterschiedlichen Anbaumethoden gegenüber. Während Verhaag mögliche positive Effekte gentechnisch veränderter Pflanzen nicht erwähnt, sind die drei vorgestellten Gegenmodelle ausnahmslos positiv. Handelt es sich dabei um biologisch-dynamische Landwirtschaft nach der Schule Rudolf Steiners, mutet der vorgeschlagene Lösungsansatz zudem reichlich esoterisch an. Statt auf konkrete, nachprüfbare Zahlen und Fakten muss sich das Publikum auf die Aussagen der Interviewpartner verlassen, von denen sich einer auch mal in wilde Spekulationen versteigt.

Geht es nach Verhaag, liegt der titelgebende Schlüssel zum Überleben (der Menschheit) in gesunden Böden. Und damit hat Verhaag ein einleuchtendes Argument auf seiner Seite, das er leicht verständlich und schlüssig vermittelt. Nicht zuletzt, weil "Code of Survival" mehr Lösungen aufzeigt, als lediglich Missstände anzuprangern, ist er trotz all seiner Parteinahme deutlich ausgewogener als manch anderer Dokumentarfilm, der in den vergangenen Jahren auf den Öko-Zug aufgesprungen ist.

Fazit: Wie so viele Dokumentarfilme der vergangenen Jahre über ökologische Themen ist auch "Code of Survival" reichlich einseitig, vermittelt sein durchaus gewichtiges Anliegen aber mit konstruktiven Lösungsansätzen, von denen auch das Publikum etwas mit nach Hause nehmen kann.




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