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Poster - Lemmy Caution gegen Alpha 60
Poster - Lemmy Caution gegen Alpha 60
© Neue Visionen

Kritik: Lemmy Caution gegen Alpha 60 (1965)


Nach "Außer Atem" bringt der Verleih "Neue Visionen" nun ein weiteres Meisterwerk von Jean-Luc Godard als Wiederaufführung ins Kino: "Alphaville". Den meisten dürfte der Film wahrscheinlich unter dem Titel "Lemmy Caution gegen Alpha 60" geläufig sein. Warum bringt man einen s/w Film von 1965 neu ins Kino? Vielleicht weil er damals seiner Zeit voraus war und um zu sehen ob er mittlerweile von der Gegenwart eingeholt wurde? Das Thema ist auch aus aktuellen Filmen wie "Matrix" bekannt: Ein Computer, von Menschen gebaut um Perfektion zu erschaffen, hat sich verselbständigt und den Menschen als Problem lokalisiert. Daher ist den Einwohnern von Alphaville unter Androhung der Todesstrafe jedes Gefühl verboten, gelebt wird nach den Gesetzen der Logik. In diese düstere Welt tritt ein mysteriöser Mann mit einem undurchsichtigen Auftrag. Mit Philosophie, Poesie und seiner Waffe nimmt er den Kampf auf gegen das unmenschliche System. "Alphaville" ist eine düstere Vision, eine Mischung aus Science Fiction und Film Noir. Doch auch mit einer positiven Perspektive, dass Liebe und Poesie den Weg zur Befreiung weisen. "Alphaville" ist Vorbild für zahllose Science Fiction Filme geworden und hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt.




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