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Crying Freeman - Der Sohn des Drachen
Crying Freeman - Der Sohn des Drachen
© Kinowelt Filmverleih GmbH

Kritik: Crying Freeman - Der Sohn des Drachen (1995)


So wunderbar trivial wie es sich liest, läuft die Handlung ab. Sie basiert ja auch auf den gleichnamigen Comics (von Kazuo Koike und Ryoichi Ikegami). Dabei ist "Crying Freeman" stilistisch exzellent fotografiert (Kamera: Thomas Burstyn), die Figuren umgibt immer ein Ballett künstlicher Bewegung in rauschenden Blättern, im zerstiebenden Rauch oder wehenden Gardinen. Zeitlupen machen aus einem blutigen Geschäft ästhetischen Genuß. Alles hat hier Stil, das Töten und das Lieben: Der Killer geht mit dem Stilett quer im Mund zur Frau. Da denkt man an eiskalte Killer und Engel von Delon. Doch vor dem asiatischen Hintergrund bewegt sich die Figur jetzt auf einem schmalen Grad zwischen Mythos und Individuum. Immer wieder gern gesehen ist Tcheky Karyo, diesmal als japanisch beeinflußter Cop. Sein Detective Nitta ist eine von vielen prägnanten Figuren.




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