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Kritik: DNA - Die Insel des Dr. Moreau (1996)


Marlon Brando ist entweder Masochist oder völlig pleite. Anders läßt sich seine Mitwirkung an John Frankenheimers Kinostreifen nicht erklären, dessen Titel die Zeitschrift “;Cinema” zurecht als “;D(usslig), N(ichtig), A(ffig)” übersetzte. Dabei ist das Thema “;Gefahren von genetischen Experimenten” nicht zuletzt wegen der drohenden Soyasoßenspringflut hochaktuell und die literarische Vorlage, H. G. Wells' “;Die Insel des Dr. Moreau”, ein Klassiker der Sciencefiction-Literatur.
Aber was hier genau 97 Minuten über die Leinwand flimmert, schaut aus wie ein religiös verbrämtes Recyclingprodukt des Primatenklassikers “;Der Planet der Affen”. Im Mittelpunkt steht ein gewisser Edward Douglas (David Thewlis), der nach einem Flugzeugabsturz als einziger Überlebender auf einer abgelegenen Insel strandet. Dort leben seit 17 Jahren der geniale Genetiker Dr. Moreau (Brando) und sein Assistent Montgomery (Val Kilmer), die beide ziemlich durchgeknallt sind, an gar scheußlichen Tierexperimenten arbeiten und dabei, wie sie behaupten, auf der Suche nach dem perfekten Menschen sind. - Was im weiteren Verlauf der abgeschmackten Geschichte dann genauso schrecklich in die Hose geht wie der gesamte Film. Kurz: D(ämlich) N(ichtssagend) A(lbern).





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