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Mord im Weißen Haus
Mord im Weißen Haus
© Warner Bros.

Kritik: Mord im Weißen Haus (1997)


Ein Mord geschieht im Weißen Haus.
Mord?
Nichts ungewöhnliches für Detective Harlan Regis vom Mordderzernat in Washington D.C.

Aber im Weißen Haus , dem bestbewachtesten Haus der Welt?

Einen Thriller der Spitzenklasse von Regiseur Dwight Little erwartet den Kinobesucher bei diesem Film . Wesley Snipes und Diane Lane im Kampf gegen Korruption im Weißen Haus .

Zur Story:
Harlan Regis , gespielt vom grandiosen Wesley Snipes , wird mit der Aufklärung eines Mordfalls im Weißen Haus beauftragt . Was ihm dabei entgegengesetzt wird übertrifft sogar noch seine vorherigen Fälle im Morddezernat . Ihm an die Seite wird Nina Chance , verkörpert von der überzeugenden Diane Lane , gestellt , die mehr auf ihn aufpassen , denn helfen soll . Sie ist in diesem Film eigentlich der symbolischere Charakter , denn sie muß als Agentin des Secret Service , der für die Sicherheit im Weißen Haus zuständig ist , ihre persönliche Integrität wahren und mitansehen , wie ihr vorheriges Vertrauen mißbraucht wird. Bald stellt sich nämlich heraus , daß der Präsidentensohn stark verdächtig ist.

Für Nina Chance beginnt nun ein Konflikt zwischen ihrer eidesstattlichen Loyalität gegenüber der Präsidentenfamilie und der realen Wahrheit. Wesley Snipes spielt in der Rolle des Harlan Regin einen eher gradlinigen Charakter, gibt der Person aber eine Menge Witz und Schnelligkeit. Er bleibt den ganzen Film über seinem Vertrauen treu, muß aber durch das ständige Katz und Mausspiel mit den Agenten des Scret Service und dem Verschwinden von wichtigem Beweismaterial kontinuierlich Lernen und in jeder Situation hellwach sein. Nun treffen Nina Chance und Harlan Regis aufeinander, die beide sehr eigensinnig sind. Sie müßen aber zusammen Arbeiten, da sie sich in ständiger Gefahr befinden. Dabei entsteht etwas wie eine Symbiose aus Beiden.

Abgerundet wird dieser Film durch zwei exzellente Nebenrollen:
Rony Cox und Alan Alda. Rony Cox , bekannt als US-Präsident aus "Captain America" , mimt den über alles und allem stehenden fiktiven Präsidenten Jack Neil. Alan Alda , unvergesslich als Hawkey Pierce aus der Emmy-Award-Winning TV-Kultserie M*A*S*H , haucht dem Präsidentenfreund und -berater Alvin Jordan Leben ein , der...
Mehr wird nicht verraten - außer der bravourösen Kameraleistung von Steven Bernstein und des perfekten Bühnenbilds von Produktionsdesigner Nelson Coates , der das Weiße Haus tatsächlich weiß aussehen läßt. Manchmal wirken zwar die "coolen Gestalten" des Secret Service etwas flach, aber im Ganzen gesehen muß man Dwight Little zu diesem Film gratulieren.





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