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Mr. Nice Guy - Erst kämpfen, dann fragen
Mr. Nice Guy - Erst kämpfen, dann fragen

Kritik: Mr. Nice Guy - Erst kämpfen, dann fragen (1998)


Nicht, daß die dämliche Handlung von Belang wäre. Nicht, daß Jackie Chan einen Charakter spielen würde. Das hat schon Tradition, fast mehr als die gebotenen Attraktionen: Dreh- und Angelpunkt sind schlicht die furiosen, atemberaubenden Stunts, die der asiatische Martial-Arts Meister in unzähligen Auftritten verfeinert hat. Was einen Jackie Chan-Film vom anderen unterscheidet, sind auch nicht die gleichklingenden Titel - es sind die perfekt choreographierten Kampfsequenzen, die sich ins Gedächtnis brennen. In seiner akrobatischen Bühnenshow ohne doppelten Boden raubt er einem den Atem - was ihm schon Vergleiche mit Gene Kelly oder Buster Keaton eingebracht hat.

Seit Jahrzehnten tritt er die physikalischen Gesetze mit Füßen und fabriziert mit seinen Kollegen und engen Freunden Sammo Hung (Regie) und Edward Tang (Drehbuch) ein Stunt-Fest nach dem anderen. Nach dem überraschenden Erfolg von "Rush Hour" wurde nun der bereits wesentlich früher entstandene "Mr. Nice Guy" nachgeschoben und darf mit einem freundlichen Empfang beim Publikum rechnen. Doch letztlich bleibt auch dieser Schnellschuß ein dramaturgisch belangloser, aberwitziger Spaß.
Erfahrene Kinogänger werden ein erfreuliches Wiedersehen mit Richard Norton als Bösewicht haben und Sammo Hung in einem wunderbaren Cameo bewundern dürfen.




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