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Und jeder sucht sein Kätzchen - Garance Clavel
Und jeder sucht sein Kätzchen - Garance Clavel
© Prokino

Kritik: Und jeder sucht sein Kätzchen (1995)


Chloe ist jung und irgendwie nicht ganz gluecklich. Waehrend sich ihr schwuler Mitbewohner verliebt, schlaegt bei ihr die Einsamkeit zu. Doch da gibt es ja noch den treuen Gris Gris - Chloes umsorgter Kater. Der wird vor dem Urlaub zur alten Madame Renee in Pflege gegeben. Als Gris Gris bei der Rueckkehr verschwunden ist, verzweifelt Chloe. Eine ganze Gruppierung von urigen Tierhalterinnen hilft nun bei der Suche. Auch der ebenso einfache wie anhaengliche Araber Djamel durchforscht die Strassen und Gassen. Aber irgendwann wird klar: Chloe sucht nicht nur ihre Katze, sondern auch nach jemanden anderen.
Neben der netten Geschichte spielt Chloes Viertel die Hauptrolle. Es ist nicht die Weltstadt Paris, es sind die alten Ladenlokale, die heimeligen Viertelkneipen mit den ansaessigen Originalen. Bei der Suche und den vielen Begegnung entdeckt die junge Frau das Leben ausserhalb eines beschraenkten Beziehungshorizonts. Es ist ein einfaches, ungekuensteltes Leben im Viertel mit herzlichen Menschen. Aehnlich wirkt dieser junge, frische Film, der kein oberflaechliches Styling herumschleudert. Nach seiner nicht sehr originellen Jugenderinnerung “Le Peril jeune” verzaubert der franzoesische Regisseur Klapisch mit dem Charme dieses leichten Alltags-Abenteuers. In Frankreich laeuft bereits der naechste “Klapisch”: “Un Air de famille”, eine entlarvende Familienkomoedie.




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