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Kritik: Wild Zero (1999)


Ein wild ride, der keinerlei Grenzen zu kennen scheint - genau das ist "Wild Zero". Wenn die Untoten aus ihren Gräbern steigen, um nach dem Fleisch der Lebenden zu gieren, dann bedeutet das eine Riesenportion Spaß. Die dem Garage-Rock verpflichtete Band "Guitar Wolf" nimmt diese Maxime sehr ernst und tobt in ihrem ersten Filmauftritt eineinhalb Stunden mit Schmalztolle durch ein zügelloses Durcheinander aus Rock'n'Roll, Trash und Splatter.

In Tetsuro Takeuchi, der bereits einige Musikvideos mit der Band anfertigte, fand sich ein geeigneter Mann, der trotz wenig Geld und wenig Handlung ein Werk mit viel Phantasie schaffen konnte. Und davon gibt es reichlich: ob meterweite Flammen aus Auspuffrohren, bizarre UFO-Angriffe, grüne Todesstrahlen aus Augen, oder magische Amulette - die Mangaverfilmung macht alles möglich, was das Herz des genrebewanderten Fans begehrt.

Da werden Erinnerungen an Romeros "Dawn of the Dead" oder Jacksons "Bad Taste" wach, wenn die sonnenbebrillten Jungs ins Waffenlager greifen und beim Schnapstrinken den Zombies die Schädel wegschießen. Krachende Songs ergänzen diese kruden, doch augenzwinkernden Einlagen und wissen den unwiderstehlichen Charme des so anarchistischen wie aufmunternden Kinovergnügens zu steigern.





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