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Stepfather
Stepfather
© 2009 Sony Pictures Releasing GmbH

Kritik: Stepfather (2009)


Können Handys und Internet allein das Remake eines moderaten 80er-Horrorhits rechtfertigen?
Ausgehend von „Stepfather“ ist die Antwort ein entschiedenes Nein! Die Neuauflage von Joseph Rubens "The Stepfather" ("Kill, Daddy, Kill") von 1987 ist ein selten uninspiriertes, müdes Filmchen, das eigentlich direkt auf DVD oder im Fernsehen besser aufgehoben wäre. Überraschungen gibt es gar keine – Dylan Walsh wird gleich zu Beginn als psychotischer Mörder eingeführt, von da ab strickt man den Plot nach Standardmuster ab. Dass seine Motivation nicht mal ansatzweise erleuchtet wird, ärgert bis zum Schluss.
Spannungsmomente stammen aus Omas Mottenkiste: Der böse, böse Stiefvater bewegt sich lautlos, ein Sturm zieht auf und im entscheidenden Moment versagt der Handy-Akku.
"Stepfather" ist somit nur etwas für wirklich hartgesottene Dylan Walsh-Fans, sowie männliche Teens, die Amber Heard ausgiebig im Bikini, oder weibliche Teens, die Penn Bagdleys angestrengt besorgten Gesichtsausdruck bewundern wollen. Fans des Originals sei an dieser Stelle dringend von diesem offensichtlich lustlosen Remake abgeraten.





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