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Crazy Heart
Crazy Heart
© 2009 Fox Searchlight Pictures

DVD & Blu-Ray: Crazy Heart (2009)

Crazy Heart - Cine Project Edition - DVD-Cover

DVD: Crazy Heart - Cine Project Edition

Verkaufsstart: 15.04.2011
FSK: 6
Anbieter / Label:
Bildformat: 16:9 / 2,35:1
Sprache / Ton: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch - Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch / Englisch / Türkisch / Niederländisch / Französisch / Italienisch
Länge: 107 Minuten
Extras: 6 entfallene Szenen;Original Kinotrailer;
EAN: 4010232052971
Preis: Kein Preis vorhanden


Crazy Heart - BD Cover

Blu-Ray-Disc: Crazy Heart

Verkaufsstart: 08.10.2010
FSK: 6
Anbieter / Label:
Bildformat: 16:9 / 2,35:1
Sprache / Ton: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch - DTS-HD 5.1, DTS HD Master Audio 5.1
Untertitel: Deutsch / Englisch / Niederländisch / Französisch / Italienisch / Japanisch
Länge: 112 Minuten
Extras: 10 entfallene Szenen;Eine Unterhaltung mit Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal & Robert Duvall;Original Kinotrailer;
EAN: 4010232050663
Preis: Kein Preis vorhanden


Crazy Heart - DVD-Cover

DVD: Crazy Heart

Verkaufsstart: 08.10.2010
FSK: 6
Anbieter / Label:
Bildformat: 16:9 / 2,35:1
Sprache / Ton: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch - Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch / Englisch / Türkisch / Niederländisch / Französisch / Italienisch
Länge: 107 Minuten
Extras: 6 entfallene Szenen;Original Kinotrailer;
Kritik: Schon die Anfangssequenz zeigt deutlich, wohin der Film den Zuschauer führen wird: Großartige Landschaftsaufnahmen des ehemals wilden Westens der USA werden von Countrymusik untermalt. Dazu erklingt die Textzeile „done what a man’s got to do“ – keine Frage: Hier geht es um einen Mann, der seine [weiterlesen] besten Zeiten schon hinter sich hat.

Bad Blake hat tatsächlich getan, was ein Mann tun muss: Seit Jahren tingelt er als Countrysänger durch die Lande, hat trotz eines massiven Alkoholproblems noch nie einen Auftritt verpasst und schlägt sich durchs Leben. Einen neuen Song hat er schon seit Jahren nicht mehr geschrieben, stattdessen singt er immer wieder dieselben Lieder. Bei einem Auftritt in Santa Fe lernt Bad die junge Journalistin Jean kennen. Er verliebt sich in die alleinerziehende Mutter und für eine Weile sieht es aus, als würde Bad eine zweite Chance erhalten. Aber seine Probleme sind zu groß.

Scott Coopers Abgesang auf einen Countrysänger ist über weite Strecken ein durchschnittlicher Film, doch es gibt einen sehr guten Grund, „Crazy Heart“ zu sehen: Jeff Bridges ist einfach großartig. Er spielt Bad Blake herrlich schmierig, zugleich aber unvergleichlich charmant. Dabei reichen ihm winzige Momente, um aus Bad Blake mehr zu machen als einen versoffenen Countrysänger: Wenn er sich entgegen den Erwartungen des Zuschauers doch daran erinnert, dass er einem Schnapsladenbesitzer versprach, ein bestimmtes Lied zu spielen. Oder wenn er mit Jean zusammen ist. Dann drückt Jeff Bridges mit einem Blick, einer kleinen Geste zugleich Traurigkeit, Suff, Müdigkeit und Sensibilität aus. Auch die anderen Rollen sind in „Crazy Heart“ gut besetzt. Colin Farrell ist toll als Tommy Sweet, einst Bads Schützling und nun ein Star. In den wenigen Einstellungen verleiht Farrell seiner Figur beeindruckende Nuancen. Auch Maggie Gyllenhaal ist als Journalistin Jean endlich mal wieder in einer guten Rolle zu sehen.

Angesichts dieser Schauspielerleistungen könnte man übersehen, dass die Geschichte zwar nicht unbedingt überraschend ist, aber vielen Klischeefallen ausweicht: keine Versöhnung mit dem verlorenen Sohn, keine Heilung durch Liebe. Trotz seines privaten Glücks kann Bad nicht mit dem Trinken aufhören, es geht mit ihm weiter bergab. Doch beruflich läuft es für ihn durch die Liebe zu Jean besser – Suff hin oder her. Der Film vermeidet hier eine klare Kausalität, daher wird auch Bads Weg aus dem Alkoholismus nur kurz geschildert. Leider konnte Regisseur Scott Cooper nicht auf eine kitschige Schlussszene verzichten. Hier hätte er die Zuschauer mit einem ungewissen Ausgang verabschieden sollen – schließlich ist das Leben eines Countrysängers nicht vorhersehbar.

Durchschnittlich ist auch die Ausstattung der DVD, die als Extras lediglich einen sowie entfallene Szenen enthält. Hier hätte es schon durch die großartige Filmmusik von T Bone Burnett mehr Möglichkeiten gegeben, wie unlängst die Extras auf der DVD zum Musical „Nine“ zeigten. Auch Interviews gehören eigentlich längst zur Standardausstattung, sind aber auf der DVD nicht zu finden. Immerhin soll auf der Blu-ray nach Herstellerangaben eine Unterhaltung zwischen Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal und Robert Duvall enthalten sein.

Fazit: Als One-Man-Show von Jeff Bridges ist „Crazy Heart“ sehenswert – und auch Anhänger von Countrymusik sollten diesen Film nicht verpassen.

Sonja Hartl

EAN: 4010232050250
Preis: Kein Preis vorhanden





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