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Kritik: Instinkt (1998)


Zwei Oscar-Preisträger ergeben noch lange keinen guten Film: Diese Erfahrung macht der ökologisch korrekte und sozial engagierte Zuschauer - wer sonst würde sich in diesen Streifen verirren - beim Betrachten von Jon Turteltaubs gleichermaßen pseudo-philosophischem wie übermoralisierendem Kinodrama "Instinkt".

Anthony Hopkins mimt dabei einen Primatenforscher, der sich nach jahrelangem Leben mit den Berggorillas schwer gestört und mit zweifacher Mordanklage in der Irrenanstalt eines amerikanischen Hochsicherheitsgefängnisses wiederfindet, wo er dem ehrgeizigen Psychiater Theo Caulder (Cuba Gooding jr.) als weiterer Schritt auf der Karriereleiter dienen soll.

Sämtliche Nebenfiguren sind Staffage in diesem sich in Nebenhandlungen und plumper Effekthascherei verheddernden Ökobrei, dessen öder Hang zum Predigen vor allem die zweite Hälfte des politisch überkorrekten Betroffenheitsschinkens in zähem Kitsch und plakativer Oberflächlichkeit erstarren läßt. Wenn der Affe im Menschen die Oberhand gewinnt, kann eben auch ein Mr. Hopkins nichts mehr retten.





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