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Species 2
Species 2
© United International Pictures

Kritik: Species 2 (1998)


Wer ausgerechnet von einem schrägen Genre-Mix aus Horror und Science Fiction nachvollziehbare Logik was Handlung und Spannungsbögen anbelangt erwartet, der ist sowieso schief gewickelt, bzw. im falschen Film. Im Falle von "Species 2" allerdings werden der nach unten offenen Stuß-Skala gänzlich neue Werte erschlossen und somit auch die Geduld des abgebrühtesten Splatter-Fans auf eine arge Probe gestellt. Zudem wird die ohnehin hirnrissige Story durch eine inkompetent entwickelte Parallelmontage zusätzlich und völlig unnötig kompliziert. Alles in allem also reichlich dürftige Kost, die sich da unverblümt an die Alien-Erfolge dranhängt, freilich ohne auch nur entfernt deren Niveau zu erreichen.

Der Astronaut Patrick Ross wurde mitsamt seine ganzen Crew bei einer Marsmission von einem aggressiven Virus befallen. Innerlich sind die gefeierten Helden der Nation somit auf dem roten Planeten zu Außerirdischen mutiert. Als Ross auf der Erde sein bewegtes Liebesleben wieder aufnimmt, infiziert er seine Partnerinnen, die daraufhin ein ebenso plötzliches wie unschönes Ende nehmen.
Währenddessen gehen in einem regierungsamtlichen Genlabor der USA merkwürdige Dinge vor. Unter der Leitung von Dr. Laura Baker werden hier Versuche an Eve, einer attraktiven Mischung aus Mensch und Alien vorgenommen. Die Wissenschaftler sind beunruhigt, da Eve in letzter Zeit von heftigen emotionalen Schüben aufgewühlt wird. Sie spürt, daß etwas für sie Entscheidendes passiert. In Visionen erscheint ihr der vollständig mutierte Astronaut Ross. Auch Ross seinerseits spürt eine Kräft, die ihn zu Eve zieht. Schließlich gelingt es ihm, in das Lobor einzudringen und mit Eve zu fliehen.

Mit Hilfe eines erfahrenen Alienjägers begibt sich Dr. Baker auf die Verfolgung. Es gilt zu verhindern, daß die beiden Aliens sich paaren und eine neue Rasse zeugen, die gewiß nichts Gutes im Sinn hat.
So öd’ die Story, so hölzern ist denn auch die Umsetzung von "Secies 2". Verzweifelt (und ohne Erfolg) versuchen gewagt-dämliche Dialoge den pseudowissenschaftlichen Mumpitz zusammenzuhalten. Sämtliche (und es gibt viele davon) sexuelle Anspielungen kommen plump anstatt subtil daher. Da paßt es dann, daß tricktechnisch z.B. in der Eingangssequenz auf dem Mars gerade mal Lego-Modell Niveau erreicht wird. Das finale Gemetzel (bei unerträglichem Dauer-Gequieke) wurde vorsorglich im diffusen Halbdunkel gedreht, so daß man hier nur ahnt, wie lausig die Tricks sind. Vor allem aber, und das zählt nun wirklich, ist "Species 2" stinklangweilig.




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