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Kritik: Der Guru (1990)


Ricky Hayman (Jeff Goldblum) ist Programmchef eines Shopping-Senders und gewiß kein religiöser Mensch: Sein Gott ist die Einschaltquote, und als die schnurstracks in den Keller geht, ist ihm fast jedes Mittel recht, um diesen Mißstand zu beheben. Flugs wird Eddie Murphy alias Wanderprediger "G" zum Moderator umgemünzt, doch anstatt vor der Kamera die Waren anzupreisen, predigt der Konsumverzicht.
Nein, mit einer Medien- oder gar Gesellschaftssatire hat diese harmlose Komödie nichts zu tun: Stephen Kereks Film ist vielmehr ermüdend konventionell und erschöpft sich meist in milden Scherzen. Der eigentliche Star ist ohnehin Jeff Goldblum als perfekter Zyniker, der hier mitunter richtig komisch dastehen darf. Er spielt den schwachen Murphy an die Wand und ist dann auch der einzige Grund, sich diesen wenig attraktiven Film am Ende doch noch anzusehen.





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