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Kritik: Waterboy (1998)


Adam Sandlers unsägliche Komödien haben auch ihr Gutes: Nach 90 Minuten hat man's überstanden, die Kids sind von der Straße, und die geisttötende Wirkung seiner Filme läßt, so munkelt man, nach ein paar Stunden nach. Außerdem: Wer, wenn nicht Berufssoziopath Sandler, sollte sonst den dümmsten Film des Jahres produzieren?

Disneys "Waterboy" erschließt mal wieder neue Regionen auf der nach unten offenen Dämlichkeitsskala, und eigentlich kann man die infantile Kasperei um den grenzdebilen Wasserträger einer Football-Mannschaft auch nur jenen hartgesottenen Masochisten nahelegen, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet und zudem nichts dagegen haben, wenn jemand sich und auch sein Publikum zum Affen macht.

Doch nicht nur Sechstklässler lieben ihren "Waterboy": In Amerika spülte der 23 Mio. Dollar teure Streifen, gegen den "Verrückt nach Mary" wie ganz große Kunst erscheint, bereits am ersten Startwochenende knapp 40 Millionen Dollar in die Kinokassen, was die renommierte US-Zeitschrift TIME – den Untergang des Abendlandes fest im Auge – dazu veranlaßte, dem Phänomen Sandler weiter auf den Grund zu gehen. Fazit: "Die Irren haben die Anstalt übernommen, und Adam Sandler ist ihr Anführer. Gewöhnen wir uns dran."




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