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Somewhere - Stephen Dorff
Somewhere - Stephen Dorff
© Tobis Film

Stephen Dorff

Zusage rührte ihn zu Tränen

Schauspieler Stephen Dorff wollte die Rolle in 'Somewhere' so gerne haben, dass er in Tränen ausbrach, als er den Zuschlag bekam.

Emotional: Stephen Dorff (37) brach in Tränen aus, als er hörte, dass er seine jüngste Rolle bekommen hatte, weil ihm die so viel bedeutete.
Der Schauspieler ('The Passage') verkörpert den Hollywood-Akteur Johnny Marco im Film 'Somewhere', der von Sofia Coppola geschrieben wurde, die auch Regie führte. Der Streifen folgt der Hauptfigur, als diese anfängt, darüber nachzudenken, wie sie ihr Leben gelebt hat, und Dorff hatte das Gefühl, die Rolle sei für ihn gemacht, als er das Drehbuch las. Er entschied sich, nach Paris zu reisen, um mit der Filmemacherin über den Part zu sprechen. Es war eine emotionale Zeit für den Mimen, da sie mit dem Todestag seiner Mutter zusammen fiel, doch der Star war entschlossen, nicht nach Hause zu gehen, bis er die Rolle in der Tasche hatte.
"Ich hörte nichts von ihr und ich fing an, mir Sorgen zu machen. Es war die Nacht vor dem Tag, an dem meine Mutter verstarb. Ich war auf einem Hotelbalkon und schaute auf den Eiffelturm und ich war traurig. Dann klingelte mein Telefon und es war Sofia, die sagte: 'Ich muss nicht mehr weiter schauen. Willst du in meinem Film sein?' Und ich sagte: 'Ja, meinst du es ernst?' An diesem Punkt fing der Eiffelturm an zu glitzern, wie er es zur vollen Stunde tut, und ich fühlte zum ersten Mal seit einem Jahr die Gegenwart meiner Mutter", erklärte der Beau der britischen Zeitung 'The Independent'. "Ich hatte eine Flut von Emotionen und ich fing auf der Straße an zu weinen."
Der Akteur kann es nicht erwarten, dass die Leute den Film sehen, weil er für ihn so etwas Besonderes ist. Das einzige Problem, das er hat, ist, dass er sich sorgt, andere Filmerfahrungen könnten nicht mit den Dreharbeiten mit Coppola mithalten. Die seien zweifellos die beste Zeit seines Lebens gewesen und etwas, das er immer schätzen werde. Der Leinwandheld ist besonders dankbar für die Rolle, weil er anfing, sich Gedanken zu machen, dass seine Karriere vorbei sei und er nie wieder gute Parts bekommen würde.
"Dies ist sicherlich der beste Part, den ich je gespielt habe, besonders in dieser Zeit, in der es immer weniger Filme gibt über reale Charaktere und Originalstimmen und Regisseure, die originelle Stile haben", erklärte er. "Es war bei Weitem eine der besten Erfahrungen, die ich je hatte - in meinem Leben - und ich habe um die 35 Filme gemacht. Ich denke, der Beste wird jetzt kommen. Sie gab mir solch eine Gelegenheit, dass jetzt all diese Vollidioten kommen und auf den Zug aufspringen wollen, so großartig", freute sich Stephen Dorff.


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