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Medienboard Berlin-Brandenburg
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© Medienboard Berlin-Brandenburg

Die Filmwelt schaut auf diese Stadt

Medienboard-Filmförderung präsentiert erste Jahreszahlen 2010

(Pressemitteilung) Filmstandort Berlin-Brandenburg: Die Filmwelt schaut auf diese Stadt - Medienboard-Filmförderung präsentiert erste Jahreszahlen 2010

500% Regionaleffekt durch Produktionsförderung 8 geförderte Filme im Wettbewerb der 61. Berlinale 11 geförderte Filme in den deutschen Besucher TOP 15 des vergangenen Jahres Nicht nur Hollywood, sondern auch Bollywood dreht in der Hauptstadtregion 300.000 Euro Förderung für Kinodigitalisierung 23,7 Mio. Euro Filmförderung von insgesamt 28,5 Mio. Euro Fördermitteln für Berlin-Brandenburg 20 Mio. Euro Zwischenfinanzierung von ILB/IBB
Berlin/Potsdam – Der Filmstandort Berlin-Brandenburg ist einer der angesagtesten weltweit. Hier entsteht die ganze Vielfalt an Filmen und Film-Momenten, die das Herz höher schlagen lassen: Wenn Christoph Waltz nach dem Golden Globe auch noch den Oscar in den Händen hält, ein Erstling den Max Ophüls Preis mit nachhause nimmt, acht geförderte Filme im Berlinale-Wettbewerb zu sehen sind und Shah Rukh Khan der Filmstadt eine Liebeserklärung macht. Neben großen und kleinen Stars wird Berlin selbst immer mehr zum Star im Film. Und in den Studios in Babelsberg entstehen das ganz Jahr über Orte der Illusion jenseits von realem Raum und realer Zeit, die Filmträumen wie „Anonymus“, „Die drei Musketiere“ oder „Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch“ ein Zuhause geben.

Am Vorabend der Berlinale 2011 lud der Geschäftsbereich Filmförderung des Medienboard zu einem Essen, um eine erste Bilanz des zurückliegenden Filmjahrs zu ziehen. Von insgesamt 28,5 Mio. Euro für 301 Projekte vergab die Filmförderung 23,7 Mio. Euro an 213 Projekte, die mit 110 Mio. Euro fast das Fünffache des Förderbetrages in der Region investierten. Mit weiteren 4,6 Mio. Euro förderte der Geschäftsbereich Standortmarketing Standortprojekte und digitale Inhalte. Außerdem unterstützte das Medienboard im Rahmen seines neu aufgelegten Sonderprogramms Kinodigitalisierung Berlin-Brandenburger Filmtheater mit 300.000 Euro bei der Umrüstung auf digitale Projektionstechnik.
Damit bleibt das Medienboard an zweiter Stelle der Länderförderer vor dem FFF Bayern und hinter der Filmstiftung NRW.

Darüber hinaus haben ILB/IBB (InvestitionsBank des Landes Brandenburg und Investitionsbank Berlin) im letzten Jahr die Rekordsumme von 20 Mio. Euro im Rahmen ihres deutschlandweit einzigartigen Zwischenfinanzierungsprogramms an Filmproduzenten vergeben. In Zeiten der Finanzkrise und immer schwieriger werdenden Bankenfinanzierungen ein „überlebenswichtiges“ Instrument für kleine und mittelgroße Produzenten.

Von Oscars, Bären und Lolas bis hin zu den Europäischen Filmpreisen haben Medienboard-geförderte Filme in 2010 die wichtigsten internationalen Auszeichnungen gewonnen und der Hauptstadtregion weltweite Aufmerksamkeit beschert: Neben Kreativität, Förderkontinuität und Studiokapazität ist dies ein weiterer Grund dafür, dass im vergangenen Jahr mit „Don - The king is back“, „Unknown Identity“ oder „Huhn mit Pflaumen“ internationale Großproduktionen quasi parallel in der Hauptstadtregion gedreht haben und sich Orlando Bloom, Vanessa Redgrave, Isabella Rossellini, Shah Rukh Khan und Til Schweiger die Klinke in die Hand gaben. Mit den beiden Zuschauermillionären „Friendship!“ und „Vincent will Meer“ und insgesamt elf geförderten Filmen in den deutschen Besucher TOP 15 haben außerdem über die Hälfte aller Besucher deutscher Filme Medienboard-geförderte Produktionen gesehen.

Bei der bevorstehenden Berlinale ist das Medienboard mit sensationellen acht geförderten Filmen im Wettbewerb präsent, sieben davon sind internationale Koproduktionen; insgesamt laufen 17 Produktionen aus Berlin-Brandenburg im Festivalprogramm, quer durch alle Sektionen. Darüber hinaus bieten die 61. Internationalen Filmfestspiele wieder die perfekte Plattform, um den Filmstandort international zu positionieren und zu vernetzen.

Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung: „Wir freuen uns über den Erfolg der Filmemacher aus der Hauptstadtregion und das große internationale Interesse an unserem Filmstandort. Das ist auch ein weiterer wirtschaftlich relevanter Faktor, der unsere Region strahlen lässt. Keine Atempause – Filmgeschichte wird gemacht, es geht (weiter) voran!“

Nach der Besucherflaute im vergangenen Jahr sind die Aussichten auf 2011 vielversprechend: Mit Til Schweigers „Kokowääh“, dem zweiten Teil von „Männerherzen“, den „Drei Musketieren“ in 3D und „Der ganz große Traum“ mit Daniel Brühl stehen die diesjährigen Besucherlieblinge „Made in Berlin-Brandenburg“ schon in den Startlöchern.


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