Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Keira Knightley als Cecilia
Keira Knightley als Cecilia
© Photo Credit: Alex Bailey © 2006 Universal Studios. ALL RIGHTS RESERVED.

Filmemachen wie Sex ohne Orgasmus?

Keira Knightley: Theater ist orgasmisch

Schauspielerin Keira Knightley findet Theater spielen so richtig befriedigend - im Gegensatz zum Filmedrehen.

Keira Knightley (25) hat das Filmemachen mit Sex ohne Orgasmus verglichen. Theater hingegen ist für sie die Erfüllung.
Die schöne Aktrice ('Fluch der Karibik') genießt ihre Karriere, auch wenn sie sich in jüngster Zeit eine Auszeit nahm, um ein normaleres Leben zu führen. Mit ihren beruflichen Entscheidungen ist die Schöne bislang sehr zufrieden, allerdings ist es die Theaterarbeit, die sie wirklich reizt. Für ihre Rolle im Stück 'Der Menschenfeind' wurde die Beauty für einen 'Laurence Oliver Award' nominiert und Ende des Monats wird sie zusammen mit Hollywood-Kollegin Elisabeth Moss ('Mad Men') für 'The Children's Hour' in London auf der Bühne stehen. Für die Schauspielerin geht einfach nichts über einen Live-Auftritt und auf den Brettern, die die Welt bedeuten, sieht die Engländerin ihre Zukunft. "Oh Gott, die einzige Sache, die mir durch den Kopf geht, um [Theater] zu beschreiben, ist, es ist wie Sex mit einem Orgasmus am Ende! Während Film so ist, als hättest du Sex, aber du kriegst nie den Orgasmus. Eine Menge Anhalten und Anfangen, aber ... Oh, ich wünschte, ich hätte das nicht gesagt", verfranste sich die Leinwandgrazie in einem Interview mit der Märzausgabe des britischen Magazins 'Elle'.
Das Wichtigste sei es, sich kontinuierlich verbessern zu wollen, fand Knightley. "Ich habe in 'Der Menschenfeind' gemerkt, was ich nicht tun konnte und worin ich versagte. Ich bin einfach nicht daran interessiert, still zu stehen. Du sagst so, 'Okay, das war großartig und der Teil war großartig - das ist, ähm, großartig.' Aber wenn ich nicht besser werde, nicht lerne, mich nicht verändere, was ist dann der Punkt davon? Es muss für die Leute langweilig sein, zuzuschauen, wenn es alles das Gleiche ist", erklärte sie.
Die Mimin gab auch zu, Angst vor einer schlechten Performance zu haben. Diese Versagensängste führt sie aber nicht darauf zurück, dass sie es hasse, kritisiert zu werden. Sie kann damit umgehen, dass die Menschen eine Meinung über ihr Schauspieltalent haben. Allerdings mag sie das Gefühl nicht, dass sie mehr aus einem Part hätte rausholen können oder dass sie eine schlechte Leistung erbracht habe.
"Wisst ihr, wenn ihr einen schei* Job gemacht habt, es ist entsetzlich, wenn du etwas falsch gemacht hast, und wenn es dort draußen ist, ist es wie öffentliche Demütigung", fand der Star. "Und es wird immer passieren, weil du es nicht kontrollieren kannst, aber zumindest kannst du sagen, 'Okay, ich habe wirklich versucht, den besten Job zu machen, den ich da machen konnte. Ich habe einen Fehler gemacht, ich habe es versaut, es tut mir wirklich leid, aber ich habe es nicht zynischerweise getan.' Und das ist mir unglaublich wichtig geworden." Hoffentlich muss sich Keira Knightley nicht allzu oft entschuldigen.


Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.