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Attac-Filmfestival
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© Attac-Filmfestival

Attac-Filmfestival

»Endlich Genug?« 22.4.-16.5. im Moviemento & Lichtblick

(Pressemitteilung) Im Vorfeld des Kongresses »Jenseits des Wachstums?!« findet vom 22. April bis zum 16. Mai 2011 im Lichtblick und im Moviemento das Attac-Filmfestival »Endlich Genug?« statt.

Neben den negativen Auswirkungen des Wachstumswahns auf die Natur, den globalen Süden und unsere Lebensqualität, werden Projekte vorgestellt, die alternative Wirtschafts- und Lebensweisen erproben und zeigen, wie unsere Gesellschaft anders gestaltet werden könnte. Nach jedem Film gibt es für das Publikum die Gelegenheit, mit Experten und Aktivisten zu diskutieren.

Weiter unten finden Sie eine Liste der Veranstaltungen, die im Moviemento stattfinden werden. Ein Booklet mit den gesamten Filmen und Veranstaltungen können Sie hier downloaden: http://www.jenseits-des-wachstums.de/index.php?id=9065#c24270

Mehr Infos zum Festival und zum anschließenden Kongress finden Sie auch hier: http://www.jenseits-des-wachstums.de

Veranstaltungen im Moviemento (jeweils 18.00 Uhr):

Freitag, 22. April

- The End of Poverty
Dauer: 104 Minuten; Sprache: Englisch; Regie: Philippe Diaz
Diese preisgekrönte bildgewaltige Dokumentation erklärt historische und strukturelle Ursachen globaler Armut. Sie erklärt, wie reiche Länder von der Armut der anderen profitieren und dass dies kein Zufall ist. Mit Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, sowie Amartya Zen und Susan George.

mit Alexis Passadakis von Attac
Politikwissenschaftler, Mitglied im Koordinierungskreis von Attac, Ko-Autor von »Postwachstum - Krise, ökologische Grenzen, soziale Rechte« (VSA-Verlag), schreibt auf www.postwachstum.net

Montag, 25. April

- Gnadenlos billig - Der Handyboom und seine Folgen & Viva a Alternativa! - Solidarische Ökonomie in Deutschland und Brasilien
Dauer: 30 Minuten; Sprache: Deutsch; Regie: Leuze und Weihermann Global gibt es mehr als 5 Milliarden Mobiltelefone. Die Dokumentation beleuchtet die miserablen Arbeitsbedingungen und Umweltschäden, die der weltweite Handyboom mit sich bringt.

- Viva a Alternativa! Solidarische Ökonomie in Deutschland und Brasilien Dauer: 30 Minuten; Sprache: OmU Regie: Andréa Ferreira Fidele, Thorsten Endlein, Fracisco Xavier, Dominik Zimmer
Was macht eine solidarische Ökonomie aus? Vor welchen Herausforderungen steht die globale Bewegung? Gezeigt werden Beispiele wie selbstverwaltete Betriebe oder Frauenkooperativen.

Anschließend folgt eine Diskussion mit Dominik Zimmer, einem der Regisseure von »Viva a Alternativa«, Robin Stock, der bei dem solidarischen Betrieb »Fairbindungen« arbeitet, sowie Cornelia Heydenreich, Referentin für Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. Der gemeinnützige Verein FairBindung e.V. setzt sich durch Bildungsarbeit und fair gehandeltem Kaffee für eine nachhaltige, solidarische und global gerechte Gesellschaft weltweit ein. www.fairbindung.org
Germanwatch engagiert sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Dabei konzentrieren sie sich auf die Politik und Wirtschaft des Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen. http://www.germanwatch.org/

Freitag, 29. April

- The Power of Community: How Cuba Survived Peak Oil & Surplus - Konsumterror
Dauer: 30 Minuten; Sprache: OmU; Regie: Faith Morgan
Nicht ganz freiwillig meisterte Kuba, konfrontiert mit plötzlichem Ölmangel, den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaftsweise, die letzendlich sogar ein Mehr an Lebensqualität bedeutet.

- Surplus - Konsumterror
Dauer: 52 Minuten; Sprache: OmU; Regie: Erik Gandini
Ein konsum- und globalisierungskritisches Musikvideo, das auf unzähligen Festivals nominiert wurde, acht verschiedene Filmpreise gewann. Gandini greift zu unkonventionellen künstlerischen Dokumentationsmitteln, um uns die Absurdität der Konsumkultur vor Augen zu führen.

Montag, 2. Mai

- Good Food Bad Food
Dauer: 114 Minuten; Sprache: Deutsch; Regie: Coline Serreau
In eindrucksvollen Bildern schildert diese Dokumentation konkrete Ansätze zur Verbesserung der katastrophalen Situation, in die das Agro-Business die Landwirtschaft weltweit gedrängt hat.

Mit Andreas Lipowsky von Grüne Jugend

Freitag, 6. Mai

- Kaufen für die Müllhalde
Dauer: 75 Minuten; Sprache: Englisch; Regie: Cosima Dannoritzer
Wie entsteht eine Wegwerfgesellschaft? Der Film zeigt, wie Firmen seit den 1920er Jahren bewusst die Lebensdauer ihrer Produkte verkürzen, um die Wirtschaft in Schwung zu halten.

mit der Regisseurin Cosima Dannoritzer

Freitag, 13. Mai

- Crude - The Real Price of Oil
Dauer: 100 Minuten; Sprache: Englisch; Regie: Joe Berlinger
30.000 indigene EinwohnerInnen des ecuadorianischen Amazonasgebietes kämpfen seit Jahren gegen den US-amerikanischen Öl-Giganten Chevron, der am Ende doch besiegt wird.

Es folgt eine spannende Debatte mit Jendrik Terasa und Joseph Sykes von der Kampagne »Stop Tar Sands!«
Die Kampagne macht auf die verheerenden Folgen der Erdölförderung für Natur und Mensch aufmerksam.
Mehr Infos: http://stoptarsands.yolasite.com/blog.php
Mit Jendrik Terasa und Joseph Sykes von Tar Sands



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