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Jennifer Hudson
Jennifer Hudson
© 2007 Warner Bros. Ent.

Eintauchen in die Rolle

Jennifer Hudson verwandelte sich in Winnie

Hollywood-Star Jennifer Hudson sah ihren Sohn während der Dreharbeiten zu 'Winnie' nicht, weil sie sich mit der Rolle identifizieren wollte.

Jennifer Hudson (29) hatte für vier Monate keinen Kontakt zu ihrem Baby, um sich besser in ihren Filmcharakter hineinversetzen zu können. Die Schauspielerin wird in der Filmbiografie 'Winnie' die Rolle der südafrikanischen Politikerin, Aktivistin der Anti-Apartheidsbewegung und Ex-Frau des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandelas spielen. Während der Dreharbeiten blieb der Star zur Vorbereitung auf ihre Rolle Tag und Nacht in einer Zelle eingeschlossen, wo sie sich mit den Gefühlen der Politikerin während ihrer Haft auseinandersetzte. Um sich besser in den Charakter hineinversetzen zu können, verbot sich die Aktrice jeden Kontakt mit ihrer Familie.
"Ich spielte sie nur für vier Monate, aber das war ihr Leben, was sie durchgemacht hat, und es ist eine Geschichte, die man unbedingt erzählen muss. Ich wollte es so real wie möglich machen, und dazu gehörte auch der Abstand von meinem Baby - Ich habe ihn die ganze Zeit über nicht gesehen", berichtete sie in einem Interview mit dem 'Pride'-Magazin.
Obwohl die Filmcrew der Schauspielerin bestätigte, dass es kein Problem sei, Kontakt mit ihrem Sohn zu haben, entschied sie sich für ein Leben in absoluter Einsamkeit. Die Oscar-Gewinnerin begründete ihre Entscheidung damit, dass sie ihrer Rolle gerecht werden wollte und ging dafür bis an ihre mentalen Grenzen.
"Ich erinnere mich daran, dass die Crew mir sagte 'Wir könnten das Baby herholen' und ich sagte 'Es ist schon in Ordnung'. Winnie war auch von ihren Kindern getrennt und sie konnte sie nicht sehen. Es machte das ganze viel realistischer für mich, auch die Trennung von meinem Baby. Ich fühlte, was Winnie fühlte und das brauchte ich, um den Charakter wirklicher für mich werden zu lassen" erklärte Jennifer Hudson.



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