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Nippon Connection 2011
Nippon Connection 2011
© www.nipponconnection.com

Nippon Connection 2011 – Sonderveranstaltungen

Filmvorführungen, Ausstellung und Spendenaktion zur aktuellen Lage in Japan

(Pressemitteilung) Trotz aller persönlichen und organisatorischen Herausforderungen kann das japanische Filmfestival Nippon Connection vom 27. April bis 1. Mai zum elften Mal stattfinden. Dennoch wird das Programm von der derzeitigen Lage in Japan überschattet. Neben der Spendenaktion HELP JAPAN! thematisiert Nippon Connection daher in Sonderveranstaltungen das Thema Atompolitik in Japan und spricht in einer zusätzlichen Ausstellung sein Mitgefühl aus.

Anti-Atom-Bewegung in Japan: Dokumentarfilme von Hitomi KAMANAKA
Anschließend: Diskussion
Mit freundlicher Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung sowie der Japanologie und des AStA der Goethe-Universität Frankfurt.

Das Erdbeben, Tsunamis und die nachfolgende atomare Katastrophe im AKW Fukushima haben auch außerhalb von Japan weite Kreise gezogen. Überall auf der Welt, aber vor allem in Europa haben die Vorfälle der jüngsten Vergangenheit dazu geführt, dass Atomkraft wieder in Frage gestellt wird. In Deutschland ist die Anti-Atom-Bewegung seit dem Zwischenfall in Fukushima sowohl in den Medien, als auch auf der Straße wieder allgegenwärtig. In Japan hingegen war bis zum Zwischenfall in Fukushima noch wenig von einer Anti-Atom-Bewegung zu hören. Nippon Connection hat im Rahmen des Festivals die Dokumentarfilmemacherin und Anti-Atom-Aktivistin Hitomi KAMANAKA eingeladen. Seit 2003 versucht sie in Japan mit ihren Dokumentarfilmen das Bewusstsein für die Gefahren der Atomenergie zu wecken. Im Rahmen von Filmvorführungen und anschließenden Gesprächen bietet ihr Besuch die Gelegenheit, die japanische Perspektive auf die derzeitige Situation im direkten Dialog kennen zu lernen.

ROKKASHO RHAPSODY
von Hitomi KAMANAKA, Japan 2006
Donnerstag 28.04. 19:30 Uhr Festivalzentrum KOZ, Eintritt frei

Im Dokumentarfilm ROKKASHO RHAPSODY begleitet KAMANAKA den Protest um den Bau der Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho in der Präfektur Aomori und zeigt die Langzeitfolgen für die Anwohner auf. Im Anschluss findet eine Diskussion mit der Filmemacherin und Prof. Dr. Steffi Richter vom Ostasien Institut der Universität Leipzig statt.

ASHES TO HONEY
von Hitomi KAMANAKA, USA 2011/Japan 2010
Sonntag 01.05. 14:00 Uhr Festivalzentrum KOZ, Eintritt frei

In ASHES TO HONEY zeigt die Regisseurin Möglichkeiten und Zukunftsaussichten der Nutzung regenerativer Energiequellen auf, die in Ländern wie Schweden bereits seit langem verbreitet sind. Die Bewohner eines Dorfes auf einer kleinen Insel in Japan, 30 km Luftlinie von einem AKW entfernt, schildern ihre Probleme durch die Nähe zum AKW, dem wird ein Dorf in Schweden gegenübergestellt, das mit erneuerbaren Energien nahezu autark ist. Im Anschluss ist eine Diskussion mit Hitomi KAMANAKA geplant (Moderator wird noch bekannt gegeben). Die Regisseurin steht während des Festivals gerne für Interviews zur Verfügung. Terminvereinbarung: presse@nipponction.com

Ausstellung: Senbazuru

Einem alten japanischen Glauben nach leben Kraniche bis zu tausend Jahre lang. Sollte es einer Person gelingen, tausend Papierkraniche zu falten, so soll diese Person von den Kranichen ebenfalls ein langes Leben geschenkt bekommen. Heutzutage werden „Senbazuru“, so der japanische Name für die Kranichketten, gefaltet und verschenkt, um viel Glück zu wünschen oder seine Anteilnahme auszudrücken. In einer Zusatzausstellung im Festivalzentrum zeigt Nippon Connection eine Sammlung von Kranichen, die kürzlich nach einem Aufruf der Japanologie der Goethe Universität Frankfurt angefertigt und zusammengestellt wurden. Über die Internetplattform Facebook mobilisierte Japanologie-Student Kiril Gettmann zahlreiche Kommilitonen, Schüler und Studenten anderer Fachbereiche. Als Zeichen ihres und unseres Mitgefühls für die Betroffenen der Ereignisse seit dem 11. März wird das eindrucksvolle Ergebnis dieser Sammelaktion während des gesamten Festivals ausgestellt.

HELP JAPAN! Spendenaktion

Die schrecklichen Ereignisse in Japan haben uns alle tief erschüttert. Das Team des Nippon Connection Filmfestivals möchte daher gemeinsam mit Aktion Deutschland Hilft e.V. die Opfer des Tohoku-Kanto Erdbebens durch Spenden unterstützen. 50 Cent jedes verkauften Tickets werden nach Japan gespendet. Auf unserer Webseite finden sich weitere Informationen zu der Spendenaktion: http://www.nipponconnection.com/nippon- 2011/de/index-de-spenden.html

HELP JAPAN! Party
Samstag 30.04. 22:00 Uhr Festivalzentrum KOZ
mit den DJs Hito & Daisuke PAK (Berlin/Osaka) und Live-Painting by CHUUU

Nichts ist wie es war - auch nicht die traditionelle Festivalparty. Mit der HELP JAPAN! Party möchten wir unsere Solidarität mit den Opfern des Erdbebens in Japan ausdrücken. Die Eintrittsgelder gehen daher komplett an die „Aktion Deutschland Hilft“. DJane Hito aus Berlin/Osaka wird Fotos ihrer letzten Japanreise kurz vor dem Erdbeben zeigen und zusammen mit dem Publikum eine Schweigeminute einlegen. Aber der Blick soll in die Zukunft gerichtet werden – Hito und Daisuke PAK (Torpedo Boyz) werden mit ihrer unwiderstehlichen Mischung aus Minimal Electro, House und J-Pop bis in die frühen Morgenstunden die Plattenteller heiß laufen lassen und mit allen Gästen ausgelassen in den Mai tanzen. Ein besonderes Highlight präsentiert VJ chuuu mit einem Live-Painting Act.

Veranstaltungsort
Festivalzentrum (Studierendenhaus), Jügelstr. 1, Frankfurt



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