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Der Biber - Meredith Black (Jodie Foster).
Der Biber - Meredith Black (Jodie Foster).
© 2011 Concorde Filmverleih GmbH

Gar nicht so einfach

Jodie Foster: Schwer, 'Der Biber' zu promoten

Schauspielerin und Regisseurin Jodie Foster hat zugegeben, dass es wegen der Skandale um ihren Hauptdarsteller Mel Gibson schwierig war, die Werbetrommel für 'Der Biber' zu rühren.

Jodie Foster (48) hatte Schwierigkeiten, ihren neuen Film 'Der Biber' mit Mel Gibson (55) zu promoten, da alle immer nur über die Skandale ihres Hauptdarstellers sprechen wollten.
Die Schauspielerin ('Taxi Driver') sah sich in den Interview immer gezwungen, ihren guten Freund Mel Gibson zu verteidigen. Im vergangenen Jahr beschuldigte ihn seine Ex-Freundin, sie attackiert zu haben und es tauchten Aufnahmen auf, bei denen zu hören sein soll, wie Gibson sie bedroht und auf rassistische Weise beleidigt. All das passierte zu dem Zeitpunkt, als 'Der Biber' gedreht wurde.
Wegen der Skandale hat sich Gibson auch von der Werbung für den Film zurückgezogen. Deshalb war die Regisseurin gefragt, den Film und seinen Hauptdarsteller zu loben. Die Oscar-Preisträgerin gab aber auch zu, dass die Fragen über ihn alle Beteiligten belastet hätten. "Nein, es ist unglaublich schwierig, bei so einer Kontroverse einen Film herauszubringen. Es ist schwer für ihn, ganz besonders für ihn und es ist schwer für uns", enthüllte die Amerikanerin im Interview mit Tom Brook. "Aber dies ist eine unglaubliche Darstellung und ich werde immer dafür dankbar sein. Nicht für das, was auf der Leinwand zu sehen ist, sondern für die Partnerschaft."
Foster verteidigte nicht Gibsons Taten und erklärt, dass er dies selbst tun müsste. Sie möchte, dass die Öffentlichkeit hinter die Aufregung schaut und ihn als großartigen Schauspieler sieht. "Ich kann weiter sagen, dass er einer der besten Filmemacher ist, die wir in Amerika haben. Es wäre eine Schande, wenn wir seine Arbeit als Regisseur nicht mehr sehen könnten. Ich freue mich auf alles, was er machen wird, ob er das Mikro hält, schauspielert oder Regie führt", hielt Jodie Foster weiterhin trotzig die Fackel für Mel Gibson hoch.



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