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Der Biber - Jodie Foster und Meld Gibson bei den...eiten
Der Biber - Jodie Foster und Meld Gibson bei den Dreharbeiten
© 2011 Concorde Filmverleih GmbH

Jodie Foster's Lobesrede

Mel Gibson durch 'Der Biber' therapiert

Mel Gibsons Mitwirken an dem Film 'Der Biber' sei laut Aussagen von Jodie Foster wie eine Therapie für ihn gewesen.

Jodie Foster, die in dem neuen Film an der Seite des Stars spielt und ein enger Freund des Schauspielers ist, seitdem beide 1994 zusammen in 'Maverick' zu sehen waren, erklärt, der Film habe Gibson dabei geholfen, "tiefer in sich selbst" hineinzublicken.

Über den Star, der im vergangenen Jahr von seiner Ex-Freundin Oksana Grigorieva der häuslichen Gewalt bezichtigt wurde, sagt sie: "Alles, was man tut und wovon man besessen ist und woran man ständig denken muss und wofür man für sechs Monate seines Lebens so viel gibt, erlaubt einem in seinem Fall, tiefer in sich selbst und die Leute um sich herum zu schauen und sich die Auswirkungen dessen, was man tut zu betrachten. Es muss einfach ein therapeutisches, erlösendes Ende haben." Weiter führt sie aus: "Ich weiß, dass er unglaublich stolz auf den Film ist und ich denke, dass er stolz auf das ist, was er gezeigt hat. Ich glaube, dass er den Menschen diese Seite von sich zeigen möchte. Er ist ein unglaublich privater Mann, was er also auf der Leinwand zeigt, ist das tiefste, das man wohl bekommen konnte."

Foster ist überzeugt davon, dass der nicht immer skandalfreie Star, der in dem Film den depressiven Firmenchef Walter Black verkörpert, wie geschaffen für die Rolle war, da er verstehe, wie es sich anfühle, sich selbst verändern zu wollen. Bei der Vorstellung des Films sagte die Aktrice während der Filmfestspiele von Cannes: "Er war der Richtige für die Rolle und hatte ein tiefes Verständnis für die Kämpfe, die seine Rolle ausfechten muss. Er hat den Charakter wirklich auf eine außergewöhnliche Art verstanden. Ich denke, dass er bereit dazu war, sich an einen so tiefen Ort zu begeben und sich selbst zu offenbaren, über etwas zu sprechen, über das er eine Menge weiß; was Kampf und den Willen sich zu ändern, zu transformieren, beinhaltet. Dass man nicht sein will, wer man ist. Ich bin für diese Performance, die er geliefert hat, so dankbar", schließt sie die Lobesrede.


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