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Russell Crowe
Russell Crowe
© BANG Showbiz

Russell Crowe:

"Beschneidung ist unmoralisch"

Der Schauspieler gab via Twitter kund, was er von der Vorhautentfernung bei männlichen Säuglingen hält

Dieser Überzeugung machte der Star aus Filmen wie 'Gladiator' und 'Robin Hood' in einigen wütenden Twitter-Einträgen Luft, nachdem er von einem seiner 228.000 Follower nach seiner Meinung gefragt worden war. So erklärte er, dass die Beschneidung männlicher Geschlechtsorgane, bei der die Vorhaut aus religiösen oder auch hygienischen Gründen verkürzt oder entfernt wird, "unmoralisch" sei.
"Beschneidung ist barbarisch und dumm. Wer seid ihr, dass ihr die Natur korrigiert? Braucht Gott wirklich die Vorhaut als Gabe? Babys sind perfekt", schimpfte der Vater zweier Söhne, der es sich außerdem nicht nehmen ließ, den Verfasser des Tweets, auf den er reagierte, für einen Rechtschreibfehler, den dieser sich bei dem englischen Wort für Beschneidung geleistet hatte, zu rügen. "Hier ist eine Regel fürs Leben: Wenn du etwas nicht schreiben kannst, dann tu es auch nicht." Nach seiner klaren Stellungnahme mischten sich weitere Twitter-User in die Diskussion ein, wobei einigen ihm zustimmten, während andere sich für den Akt der Beschneidung aussprachen. Auf die Behauptung, der Eingriff geschehe aus hygienischen Gründen, antwortete der 47-jährige Schauspieler prompt: "Hygiene? Warum nähst du dir dann nicht auch den Arsch zu?" Ein weiterer Befürworter brachte Beschneidung als jüdischen Brauch zur Sprache, was Crowe allerdings auch nicht als triftigen Grund akzeptieren wollte. "Vergleichst du sexuelle Verstümmelung wirklich mit einem jüdischen Brauch?", so der Hollywood-Star wütend. "Scheiß drauf. Die Mayas hatten auch zeremonielle Bräuche..." Kurz darauf versicherte Crowe jedoch, nicht antisemitisch zu sein, sondern im Gegenteil viele jüdische Freunde zu haben. "Ich liebe meine jüdischen Freunde. Ich liebe die Äpfel und den Honig und die lustigen Hüte, aber hört bitte auf, eure Babys zu beschneiden", erklärte er und richtete sich dabei direkt an den jüdisch stämmigen Filmemacher Eli Roth, mit dem er momentan einen Film dreht. Dieser erlaubte sich im Gegenzug einen Witz zu dem Thema und erwiderte darauf: "Als ich dich heute Nachmittag beschnitten habe, hast du dich nicht beschwert."

Die Original-Tweets gibt's nach einem Klick auf "Person" zu sehen.


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