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Götz Otto:

Als Deutscher immer der Schurke

Der Schauspieler, der in "James Bond 007: Der Morgen stirbt nie" den Widersacher des Geheimagenten darstellte, bekam seitdem nur Rollen als Bösewicht angeboten - was seiner Meinung nach an seiner deutschen Herkunft liegt

Götz Otto ist in Amerika immer der Bösewicht. Der Schauspieler, der 1997 in "James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie" den Widersacher des britischen Geheimagenten darstellte, bekam seitdem nur Rollen als Schurke angeboten, was seiner Meinung nach an seiner deutschen Herkunft liegt. "Und natürlich ist man in Amerika als Deutscher, für den Zuschauer, auch von der Geschichte her, immer erstmal der Bösewicht. Nach James Bond habe ich einige Rollen abgesagt, die ich lieber hätte machen sollen. Ich habe so viele Negativrollen angeboten bekommen und die wollte ich nicht. Mittlerweile habe ich begriffen und finde es okay, dass man im internationalen Geschäft als Deutscher eigentlich immer den Bösen spielt", weiß er im Interview mit TELE 5.Der Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Produktionen bestehe vor allem in Geld und Zeit. "Die in Hollywood kochen auch nur mit Wasser, aber der Topf ist größer. Wenn ich bei einer Filmproduktion dabei bin, die ein zwei oder dreistelliges Millionen Budget zur Verfügung haben, können die natürlich ganz anders arbeiten. Die haben viel mehr Zeit und Muße und können sich besser vorbereiten", erklärt er.Momentan arbeitet Otto gleich an mehreren Projekten gleichzeitig. So steht er neben Gérard Depardieu für 'Asterix bei den Normannen' vor der Kamera und dreht in Moskau 'Legend Number 17'. Trotz seines internationalen Erfolgs will er aber weiterhin in München wohnen. "Ich fahre zwar oft nach London zum Klinkenputzen und natürlich auch nach L.A. Aber ich habe vier Kinder, die sich in München wohlfühlen und hier zu Hause sind. L.A. ist zwar toll zum Arbeiten und hat tolles Wetter, aber dauerhaft könnte ich da nicht leben."


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