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Monica Bellucci
Monica Bellucci
© BANG Showbiz

Ich will erobert werden!

Monica Bellucci ist schüchtern

Monica Bellucci kostet es Überwindung, sich am Set auszuziehen.

Die italienische Schauspielerin, die auch eine erfolgreiche Modelkarriere hinter sich hat, gibt zu, dass es ihr schwer fällt, sich vor der Kamera zu entblößen. Die weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannte Künstlerin wurde schon oft mit der legendären Sophia Loren verglichen. Obwohl sie für ihre teilweise sehr realistischen Sexszenen bekannt ist, gesteht sie im Interview mit dem Sender TELE 5: "Ich muss bei Nacktszenen jedes Mal erst meine angeborene Schüchternheit überwinden. Denn Befangenheit ist der Tod jeder Kunst - vor der Kamera muss man sich völlig hingeben und alles um sich herum vergessen. Dann bin ich zu Dingen fähig, die man sich in den kühnsten Träumen nicht ausmalen kann. Für mich als Darstellerin ist der Körper ein perfektes Instrument, um Gefühle auszudrücken - er eignet sich dafür sogar besser als unsere Sprechwerkzeuge."

Bellucci, die mit Ehemann und Schauspielkollegen Vincent Cassell die zwei gemeinsamen Töchter Deva (6) und Leonie (16 Monate) großzieht, wollte ursprünglich Anwältin werden. Sie findet nicht, dass Schönheit ein Handicap sein muss, wenn man diese "intelligent" nutzt. "Schönheit ist nur dann ein Handicap, wenn du zu doof bist, sie intelligent zu nutzen... Ich fühle mich gut in meinem Körper. Wenn es nötig ist, verwende ich meinen Körper als Objekt. Aber nur, wenn es die Rolle verlangt, " erzählt sie dem Internetportal 'Kino.de'. Das gesunde Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr.

Die 46-Jährige gibt zudem zu, dass sie noch nie einen Regisseur "angequatscht" hat und gerne "erobert" werden will. Und sie erklärt, dass sie Überraschungen liebt: "Ich habe noch nie in meinem Leben einen Regisseur angequatscht und ihm gesagt, dass ich seine Arbeit schätze und gern mal mit ihm drehen würde. Vielleicht ist das meine weibliche Natur: Ich will erobert werden! Ich möchte, dass die Leute auf mich zukommen. Ich liebe es, wenn Regisseure mich überraschen und mir Rollen anbieten, die ich mir selbst gar nicht zutrauen würde."


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