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Kirsten Dunst
Kirsten Dunst
© BANG Showbiz

"Kein Frauenfeind":

Kirsten Dunst verteidigt Lars von Trier

Die Schauspielerin, die derzeit in "Melancholia" zu sehen ist, kann über ihre Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Regisseur nichts Schlechtes berichten.

Die Schauspielerin, die derzeit in "Melancholia", dem neuen Film des Skandalregisseurs zu sehen ist, kann über ihre Zusammenarbeit mit dem Dänen nichts Schlechtes berichten. "Ich habe auch diese Geschichten über Lars gehört. Aber ich habe seine negative Seite nie erlebt", versichert sie im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau. "Anders hätte die Zusammenarbeit auch nicht funktioniert. Ich war während der Dreharbeiten sehr verletzlich und habe mich ausgeliefert. Das geht nur mit einem Regisseur, dem ich vertrauen kann."
Dass der Filmemacher oftmals für einen Frauenfeind gehalten wird, kann die 29jährige nicht nachvollziehen. "Ich verstehe nicht, wie man ihn als Frauenfeind bezeichnen kann. Er ist einer der wenigen Autoren, der noch große Frauenrollen schreibt. Zudem besteht sein Team größtenteils aus Frauen. Wenn er uns so fürchterlich findet, würde er ja mit Männern arbeiten. Zu mir war er zauberhaft." Auch wenn viele nicht mehr mit von Trier arbeiten wollen, gebe es viele Menschen, die schon seit Jahren mit ihm arbeiten würden. "Das muss auch mal erwähnt werden. Ich habe sogar mit ihm darüber gesprochen, noch einen Film zu machen", verrät sie weiter.
Seit September besitzt Dunst, deren Vater Deutscher ist, die deutsche Staatsbürgerschaft, auf die sie sehr stolz ist. "Ich könnte jetzt hier arbeiten und würde gerne Filme mit Fatih Akin oder Michael Haneke machen. Ich könnte mir auch vorstellen, eine Wohnung in Berlin zu kaufen. Deutschland war immer ein wichtiger Teil meines Lebens."


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