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"Das Leben des Brian" wäre heute unmöglich

Glaubt Ex-Python Terry Jones

Terry Jones: "Zu jener Zeit schien Religion auf dem absteigenden Ast zu sein, deshalb war das keine große Sache. Jetzt ist sie mit voller Kraft zurück und wir würden es uns zweimal überlegen, den Film zu machen."

Das Mitglied der Komikergruppe "Monty Python" glaubt nicht, dass die religiösen Themen des Klamauk-Films von 1979 heute auf genauso viel Begeisterung stoßen würden wie damals. Der Welterfolg erzählt die Geschichte von Brian Cohen, der versehentlich für den Messias gehalten wird, als er in Bethlehem in einem Stall neben dem von Jesus auf die Welt kommt. "Zu jener Zeit schien Religion auf dem absteigenden Ast zu sein, deshalb war das keine große Sache", erzählt der 69jährige im Interview mit der 'Radio Times'. "Jetzt ist sie mit voller Kraft zurück und wir würden es uns zweimal überlegen, den Film zu machen."
Bereits damals sorgte "Das Leben des Brian" mit Graham Chapman, John Cleese und Michael Palin in den Hauptrollen für Aufruhr und wurde in verschiedenen Ländern sogar boykottiert - darunter auch in Teilen von Amerika, wo er sich später als umsatzstärkster britischer Film des Jahres 1979 entpuppte.
"Ich dachte nie, dass der Film so umstritten sein würde, wie er es letztendlich war, obwohl ich mich daran erinnere, beim Schreiben gesagt zu haben, dass irgendein religiöser Spinner vielleicht ein paar Attacken auf uns loslassen würde", berichtet Jones. Blasphemisch habe der Streifen indes niemals wirken sollen, lediglich aufständisch, fährt der Filmemacher fort. "Er war ketzerisch, weil er die Struktur der Kirche und ihre Art, die Grundsätze zu interpretieren, kritisiert."



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