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Finanzielle Gründe

Johnny Depp will kein Franzose werden

Doppelte Staatsbürgerschaft aus Steuergründen keine Option

Johnny Depp lebt mit seiner Familie - seiner Lebensgefährtin Vanessa Paradis und den gemeinsamen Kinder Lily Rose (12) und Jack (9) - seit geraumer Zeit in Frankreich. Doch obwohl er einen Großteil des Jahres in seiner Villa in der Nähe von Saint-Tropez verbringt, will er nicht die französische Staatsbürgerschaft annehmen - und das vor allem aus finanziellen Gründen.

"Die wollen einfach nur mein Geld", empört der Hollywood-Star sich im Interview mit The Guardian. Deshalb verbringe er auch nie länger als 183 Tage am Stück in Frankreich - bei längerer Aufenthaltsdauer wäre er verpflichtet, in Frankreich Einkommensteuer zu zahlen. Und da er seine amerikanische Staatsbürgerschaft auf keinen Fall abgeben will, wäre zudem nur eine doppelte Staatsbürgerschaft möglich. Und die sei für ihn keine Option, denn: Als Träger einer doppelten Staatsbürgerschaft wäre er sowohl in Frankreich, als auch in den USA steuerplichtig. "Das ist, als würde man unentgeltlich arbeiten."

2003 sorgte der Schauspieler mit heftiger Kritik gegenüber der Regierungspolitik seiner US-amerikanischen Heimat für Furore. In einem Interview mit dem Stern erklärte er, sich "nie für länger" in den USA aufhalten zu wollen, und bezeichnete das Land als "kaputtes Spielzeug". "Man spielt ein bisschen damit rum, guckt es sich an. Und dann nichts wie weg", beschrieb er sein Verhältnis zu den Vereinigten Staaten.

Neben seinem Wohnsitz in Frankreich besitzt Depp außerdem eine Insel in den Bahamas.



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