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FILMZ 2011 - Festivalplakat
FILMZ 2011 - Festivalplakat
© www.filmz-mainz.de

Festival des deutschen Kinos

FILMZ 2011 steht in den Startlöchern!

(Pressemitteilung) Ab Mittwoch zum 11. Mal Festival des deutschen Kinos in Mainz // Regisseur, Hauptdarsteller und Verleiher des Eröffnungsfilms bei Gala anwesend

Es ist soweit: FILMZ – Das Festival des deutschen Kinos startet am Mittwoch, dem 23.11.2011, um 20.00 Uhr im Residenz & Prinzess Filmtheater in die nächste Runde. Eröffnet wird das Festival mit dem Film „Sohnemänner” von Ingo Haeb. Der Regisseur wird bei der Eröffnungsgala, gemeinsam mit den Hauptdarstellern Peter Franke und Marc Zwinz sowie dem Verleiher Josef Wutz anwesend sein. Im Anschluss wird das Filmteam den Moderatoren und dem Publikum für Fragen zur Verfügung stehen.

„Sohnemänner” ist eine rasante Drei-Generationen-Komödie, die einen liebevollen Blick auf die Widrigkeiten des Lebens wirft: Uwe (Marc Zwinz) holt seine Großmutter Hilde aus ihrem Hamburger Pflegeheim ab und bringt sie in den tiefsten Schwarzwald, in das luxuriöse Haus seines Lebensgefährten – pikanterweise ohne Edgar (Peter Franke), seinen Vater und Hildes einzigen Sohn, zu informieren. Als Edgar von der „Entführung“ erfährt, steigt der hanseatische Altrocker auf sein Motorrad und braust in den Schwarzwald. Dort entbrennt zwischen den Männern ein skurriler Konkurrenzkampf um das Recht auf Hildes Betreuung.

„Bei „Sohnemänner” treffen wir auf das große Thema Älterwerden, das häufig verdrängte Thema Sterben und den Versuch, Liebe und Selbstbestimmung unter einen Hut zu bringen. Wir haben den Film als Eröffnungsfilm ausgewählt, weil er diese großen Themen mit einer gewissen Leichtigkeit und mit viel Humor behandelt”, so Kerstin Krieg von der Spielfilmauswahl.

Auch das Programm der folgenden Festivaltage verspricht Spannung und gute Unterhaltung, konfrontiert den Zuschauer aber auch mit realitätsnahen Dramen, sozialen Missständen und Familienkonflikten. Dass viele Filme eher ernste Themen behandeln, bedeutet jedoch nicht, dass der Humor zu kurz käme. Natürlich darf und wird auch bei FILMZ 2011 gelacht werden.

Wie in den Vorjahren gibt es Wettbewerbe in den Bereichen Kurzfilm, Spielfilm, mittellange Filme und Dokumentarfilm. Außerdem treten die besten Kurzfilme aus dem Rhein-Main-Gebiet im Wettbewerb der „Lokalen Kurzfilme“ gegeneinander an. Da FILMZ ein Publikumsfestival ist, werden die Sieger in allen Kategorien aus den abgegebenen Stimmkarten der Kinozuschauer ermittelt. Für die Festivalbesucher besteht die Möglichkeit, das direkte Gespräch mit den Filmemachern zu suchen, entweder im Anschluss an die Filmvorführungen oder beim FILMZirkel, am Donnerstag und Samstag, jeweils ab 20.00 Uhr, in der Dorett Bar.

In diesem Jahr gibt es, zusätzlich zu Altbewährtem, einige Neuerungen: Die Veranstaltung „andersARTig“ bietet Kurzfilmen, die sich in Erzählweise, Ästhetik und Thematik von konventionellen Kurzfilmen unterscheiden, eine Plattform. Bei der Podiumsdiskussion „FILMsZene“ wird über die Situation regionaler Filmproduktionen diskutiert werden. Das Thema „Ohne Filmförderung kein Filmmarkt“ steht im Mittelpunkt dieser Diskussion.

Die Rückblende 2011 ist dem Werk von Hans W. Geißendörfer gewidmet. Der Ehrengast wird bei allen Rückblendeveranstaltungen anwesend sein und an einem Symposium teilnehmen. Das Symposium findet am Samstag, dem 26.11.2011, um 13.00 Uhr im Medienhaus in Kooperation mit dem Institut für Filmwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität statt.

Als weiteres Glanzstück des Festivals wird die Trilogie „Dreileben” am Sonntag, ab 11.00 Uhr im CineStar, gezeigt werden – drei Filme, von drei Regisseuren, haben die gleiche Geschichte zur Grundlage, schildern diese aber jeweils aus einer anderen Perspektive. Im Anschluss gibt eine szenische Lesung einen ganz besonderen Einblick in die Entstehung des Projekts: Drei Schauspieler schlüpfen dabei in die Rollen der „Dreileben”-Regisseure Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler. Gelesen werden Auszüge des EMail- Verkehrs zwischen den Regisseuren, der den Dreharbeiten vorausging und ihre Sichtweisen auf das aktuelle deutsche Kino behandelt.

Den Höhepunkt am Sonntagabend bildet die Abschlussgala, in deren Rahmen der Gewinner des Spielfilmwettbewerbs neben dem Preisgeld die vom bekannten Mainzer Juwelier Richard Weiland gestiftete Trophäe „Das Mainzer Rad” erhält. Im Vorfeld dieser Preisverleihung finden der beim Publikum sehr beliebte Kurzfilmwettbewerb sowie die Preisverleihungen aller weiteren Wettbewerbe statt. Mit der Vorführung des Siegerspielfilms wird sich FILMZ 2011 von seinem Publikum verabschieden, bis es dann im November 2012 wieder heißt: FILM(Z) ab...

Pünktlich zum diesjährigen Festival ist im Schüren Verlag eine Festschrift erschienen, die einen Rückblick auf das FILMZ-Jubiläumsjahr 2010 wirft und sich mit dem Thema „Die Nuller Jahre – Zwischen Stagnation und Innovation“ auseinandersetzt. Die Publikation kann während des Festivals am Info-Counter käuflich erworben werden.

Das komplette Programm sowie aktuelle Informationen zum Festival finden Sie unter www.filmz-mainz.de



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